Montag, 15. Dezember 2014

Frischer Früchtetee

Dieser kommt ganz schlicht daher, ist aber in der Kombination mit Sirup ein besonderer Genuss. Ich habe ihn bei einer Kollegin abgeschaut und mache ihn an besonders heissen Tagen.

Zutaten:

Früchteteebeutelchen
Holunderblütensirup

Mit Früchteteebeutelchen eine gewünschte Menge Tee herstellen und im Kühlschrank kühl stellen. Vor dem Genuss nach Belieben Holunderblütensirup beigeben. Und schon ist das herrlich frische Getränk trinkbereit!

Sonntag, 14. Dezember 2014

Soufflés aux épinards (Spinatsoufflés)

Dieses Rezept habe ich in meinem eigenen Kochbuch gefunden, auf schon etwas vergilbten Papier, aber meine Handschrift. Woher kommt es wohl? Ich weiss es nicht mehr.

Zutaten:

15 g Butter
15 g Mehl
100 g Spinat, gekocht in Purée
3 EL Rahm
Salz und Pfeffer und Muskatnuss
50g Reibkäse
2 Eier, Eiweiss und Eigelb getrennt

Die Butter in einer Pfanne schmelzen, das Mehl hinzufügen und eine Minute erhitzen. Spinat und Rahm zugeben, aufkochen und eine weitere Minute köcheln lassen. Die Masse sollte flüssig sein.
Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Salz, Pfeffer und Muskatnuss, Käse und Eigelb dazugeben. Eiweiss zu Schnee schlagen und der Masse sorgfältig unterrühren.

Im vorgeheizten Offen bei 200° 15 - 20 Minuten backen.

Zimtmousse

Dieses Rezept fand ich herausgeschnitten in einem alten Kochbuch meiner Mutter. Ich weiss nicht, woher es stammt. Da ich Mousse und Zimt liebe, habe ich es ausprobiert, es schmeckt nach Winterabend hinter dem Kamin und Weihnachten. Eine einfache Köstlichkeit.

Zutaten:

4 dl Vollrahm
100 g weisse Kochschokolade oder Couverture
4 g Zimt
frische Datteln oder Zwetschgen

Die 2 dl Rahm mit der zerstückelten Schokolade und dem Zimt aufkochen und kurze Zeit köcheln lassen. Anschliessend die Masse mit einem Mixer langsam kaltrühren.
Die andern 2 dl Rahm steifschlagen und in die kalte Zimtmasse unterziehen. Im Kühlschrank kühlstellen.

Mit in etwas Rotwein, Zucker und einem Zimtstängel augekochten Datteln oder Zwetschgen garnieren.

Josys Lebkuchen

Dieses Rezept habe ich von Edith, einer tollen Kochlehrerin. Sie servierte mir diesen Lebkuchen und ich bat umgehend um ihr Rezept. Ein Gedicht!

Zutaten:

3 - 3,5 dl Schlagrahm
1 Tasse Zucker
5 EL Birnel
2 EL Lebkuchengewürz
1 EL Zimt
2 dl Milch
1 - 1,5 TL Natron
3 EL Milch
500 g Ruchmehl

Den Schlagrahm leicht schlagen, den Zucker beigeben und weiterrühren. Den Birnel dazumischen. Die Gewürze in der Milch auflösen und beigeben. Natron mit 3 Esslöffeln lauwarmer Milch anrühren und zur Masse geben.
Löffelweise das Mehl daruntermischen, evt nicht alles verwenden. Die Masse sollte in Stücken von der Kelle reissen.

Jetzt die Masse in eine ausgebutterte und bemehlte Springform geben und bei 200 ° 30 - 40 Minuten backen. Den heissen Lebkuchen mit etwas Birnel bestreichen.

Schlagrahm oder Butter dazuservieren.

Kirschbowle

Für ein ganz spezielles Fest braucht es auch einen ganz speziellen Trunk und das ist mit dieser Bowle sicher der Fall - sie schmeckt wunderbar und erfrischt jung und alt.

Zutaten:

500 g frische Kirschen
2 - 3 EL Zucker
1  Beutel Vanilinzucker
1  Zitrone, in hauchdünne Scheiben geschnitten
1 1/2 dl Kirsch
1 Flasche Rosé, gekühlt
1 Flasche Schaumwein, gekühlt
einige Zitronenmelisseblätter

Die Kirschen entsteinen und mit Zucker, Vanilinzucker, Zitronenscheiben und Kirsch in eine Schüssel geben. Zugedeckt eine Stunde im Kühlschrank stehen lassen.
Eine grosse Bowleschüssel nehmen, die Kirschen-Zucker-Mischung hineingeben und mit dem Rosé und dem Schaumwein auffüllen. Mit Zitronenmelissenblättern garnieren.

Dolce de leche (argentinische Milchkonfitüre)

Ich habe mal ein Konfitürenglas voll dieser Herrlichkeit als Geschenk erhalten und wollte dann, die Neugier ist aller Laster Anfang, diese Konfitüre auch selbst herstellen. Im Internet bin ich auf einen kleinen Beitrag gefallen, in dem die Herstellung ganz unkompliziert erklärt wird. Sofort ging ich ans Werk und im Handumdrehen konnte ich nun jederzeit diesen himmlischen Brotaufstrich selber herzaubern. Einfach unwiderstehlich! Unbedingt ausprobieren!

Zutaten:

3 kleine Konservendosen gezuckerte Kondensmilch

Ein Tuch in den Dampfkochtopf legen, damit die Dosen nicht scheppern, die Dosen daraufstellen und den Topf soweit mit kaltem Wasser füllen, dass die Dosen 3/4 im Wasser stehen.
Kochtopf schliessen und langsam aufheizen. Sobald der Druck auf der ersten Markierung ist, 20 Minuten kochen lassen, dann vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Mit frischem Brot geniessen!

Freitag, 10. Oktober 2014

Bananenfrappé à la Suzie

Dieses Frappé ist im Handumdrehen fertig und schmeckt wie dies im Restaurant - oder besser?

Zutaten:

1 Banane
3 Kugeln Vanilleglace
3 - 4 dl Milch

Banane zerkleinern und in hohes Gefäss geben, Glace dazugeben, mit Milch bis 5dl-Marke auffüllen und mit Stabmixer mixen.

Käsekuchen

Einmal gebacken - immer wieder gebacken: Der klassische Käsekuchen!

Zutaten:

250 g Käse, eventuell Resten, mit Röstiraffel geraffelt
1 1/2 EL Mehl
3 dl Milch
2 Eier, zerquirlt
180g Naturyoghurt
250g Kuchen- oder Blätterteig
Salz und Pfeffer

Kuchenteig auswallen, in das gefettete Kuchenblech geben und den Boden einige Male mit der Gabel anstechen.
Den Käse mit dem Mehl vermischen und dann die restlichen Zutaten beimischen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220 ° 30 - 40 Minuten backen.

Bami Goreng Regina

Die Gotte meines Sohnes ist sehr beschäfftigt, kocht aber gern, wenn sie mal etwas Zeit dafür hat. Bei einer Einladung hat sie in Windeseile dieses asiatische Nudelgericht hergezaubert, das hinreissend schmeckt. Es braucht nicht viel Zeit und ist einfach zu kochen. Lohnt sich!

Zutaten:

400g Pouletgeschnetzeltes
Mehl
1 Ei, nur zerquirltes Eiweiss
1 Lauch
2 verschiedenfarbige Peperonis, in lange schmale Streifen geschnitten
1 Sojasprossen im Glas
Sojasauce
400g Nudeln
Curry, Salz, Pfeffer

Das Pouletfleisch im Eiweiss drehen und in Mehl wenden. Gut anbraten, dann das Gemüse zugeben, etwas anbraten, am Schluss die Sojasprossen zugeben und kurz mitbraten. Alles mit reichlich Sojasauce ablöschen. Würzen mit Salz, Pfeffer und scharfem (oder mildem) Curry. Die Sauce weiterköcheln lassen.

Unterdessen die Nudeln kochen und abgiessen.

Sauce über die Nudeln geben und alles gut vermischen.


Fondue Chinoise Saucen

Meine Saucen haben einen riesigen Erfolg, frisch hergestellt ist eben schon besser als Fertigsaucen. Hier vier meiner allerbesten:

Knoblauchsauce:
4 Knoblauchzehen fein hacken, 2 EL Mayonnaise und 2 EL Naturyoghurt dazurühren. Etwas Salz und Pfeffer zugeben und gut umrühren.

Tartarsauce:
3 Essiggurken, 3 Schalotten fein gehackt, 8 Kapern fein gehackt und ein feingehacktes Peterlisträusschen mit 2 EL Mayonnaise und 2 EL Naturyoghurt vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

 Meerrettichsauce:
2 EL Mayonnaise und  2 EL Sauerrahm oder Naturyoghurt mit 1 EL Meerrettich aus der Tube vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Wer will, kann einen Schuss Weissweinessig und Orangensaft zumischen.

Cocktailsauce:
Der Grundsauce aus 2EL Mayonnaise und 2 EL Naturyoghurt einen EL Ketchup beimischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wer will, kann auch hier einen Schuss Worcestershire-Sauce und ein paar Tropfen Cocnac beigeben.






Tinas Fleischvögel

Als ich Tina kennen lernte, war sie erst sechszehn Jahre alt. Später, als sie dann mit ihrem Freund zusammenzog, kam sie regelmässig zu mir, um einige meiner Rezepte mit mir zusammen nachzukochen. Hie und da kochten wir dann auch Rezepte von ihrer Mutter wie dieses Superrezept der Fleischvögel. Sagt nicht, ihr habt Fleischvögel nicht gern - um diese Fleischvögel werdet ihr euch reissen!



Zutaten für die Fleischvögel:

18 dünne Rindsplätzli (vom Mezger für Fleischvögel verlangen)
18 kleine Chipolatas
18 Tranchen Bratspeck
Senf
Zahnstocher
wenig Mehl

Zutaten für die Füllung:

4 Knoblauchzehen
4 mittlere Zwiebeln
1 Bund Schnittlauch      alles fein gehackt
1 Bünde Peterli

Zutaten für die Sauce:

4  Rüebli, in Stängeli geschnitten
2 Tomaten, in kleine Schnitze geschnitten
1 Dose Champignons
1 kleine Dose Eierschwämme
4 dl Bratensauce
3 dl  Rotwein
4 Knoblauchzehen
4 Markbeine oder mehr

Die Chipolatas in vor dem Siedepunkt erhitztes Wasser 15 Minuten ziehen lassen.
Die Rindsplätzli auslegen, mit Senf bestreichen und würzen. Ungefähr einen gehäuften KL voll Füllung auf jedes Plätzli verteilen,einen Chipolata am Ende des Plätzchens hinlegen und das Fleisch aufrollen, mit einer Specktranche umwickeln und die Enden mit Zahnstocher feststecken. Die Enden der Fleischvögel in Mehl wenden und bei relativ starker Hitze portionenweise braun anbraten.In einem Brattopf weglegen.

Mit dem Bratensatz die Zutaten für die Sauce kurz anbraten und dann mit dem Rotwein ablöschen. Den Bratensatz in der Bratpfanne auflösen, die Bratensauce dazugeben und kurz aufkochen.

Die Sauce über die Fleischvögelin in den Brattopf geben und alles unter gelegentlichem Umrühren 1 Stunde 30 Minuten leicht köcheln lassen.

Passt hervorragend zu Kartoffelstock, Kartoffelgratin, Pommes Duchesses und Gemüse.

Dienstag, 9. September 2014

Gefüllte Weinrebenblätterrollen

Dieses Rezept stammt auch von meiner Freundin Zeyno aus der Türkei. Sie gab mir diese Rollen zum Probieren mit und ich MUSSTE sie nachher unbedingt nach dem Rezept bitten, diese selbstgekochten Rollen schmecken wie Ferien in der Türkei oder Griechenland!

Zutaten:

40 - 50 Weinrebenblätter, 20 Minuten vorgekocht

für die Füllung:
250 g Reis
2 dl Olivenöl
50 g Pinienkerne
50 g Korinthen (kleine schwarze getrocknete Trauben)
750 g Zwiebeln, fein gehackt
1 TL Salz
1 TL Zucker
2,5 dl kochendes Wasser
1 Bund Petersilie, fein gehackt
1 Bund Dill, fein gehackt
1 Bund Pfefferminze, fein gehackt

Den Reis waschen und 1 Stunde in kaltem Wasser einlegen. Nachher gut abtropfen.
Olivenöl erhitzen, die Pinienkerne leicht rösten, die Zwiebeln dazugeben und bei mittlerer Hitze gelb rösten. Den Reis dazugeben und 5 Minuten mitrösten. Jetzt Salz, Zucker und Trauben beigeben, gut umrühren und das kochende Wasser zuschütten. Einmal aufkochen lassen und bei kleiner Hitze 15 Minuten kochen.
Die gekochten Weinrebenblätter mit der Glanzseite nach unten auslegen, belegen und einrollen. In Bouillon 10 Minuten fertigkochen.

Die fertigen Rollen lassen sich 1 - 2 Wochen im Kühlschrank frisch halten und eignen sich auch gut zum Einfrieren.

Montag, 8. September 2014

Maluns

Dieses Rezept habe ich von einer Bündnerin aus Donat-Ems erhalten. Es ist ein uraltes Bergler Kartoffelrezept, das traditionell mit Apfelmus und Bündner Bergkäse serviert wird. Probiert es aus, die Kombination tönt ungewohnt, aber alles passt ausgezeichnet zusammen.

Zutaten:

320 g Kartoffeln, gekocht
  80 g Mehl
1 Prise Salz
 30 g Butter

Apfelmus und Bündner Bergkäse

Die geschälten Kartoffeln durch die grobe Bircherraffel reiben und mit dem Mehl gut vermischen. Die Butter in der Bratpfanne erhitzen und die Kartoffelmasse unter dauerndem Wenden ca. 30 Minuten darin rösten. Nach dem Originalrezept wird die Butter nach und nach beigegeben, damit die Kartoffelkügelchen schön weich bleiben. Erst am Ende des Röstens salzen.
Der Maluns ist fertig, wenn er flockig ist, eine goldfarbene Farbe angenommen hat und herrlich duftet.

Brätkugeln

Gekaufte Brätkugeln habe ich eigentlich nie so richtig gemocht. Seit ich aber dieses Rezept nachgekocht habe, mag ich sie und koche sie ab und zu mal. Meine Kinder essen sie immer wieder gern. Mit wenig Geld kann man ein tolles Essen zubereiten. Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.

Zutaten:

für die Sauce:
40 g Butter
50 g Mehl
8 dl Bouillon
2 TL Zitronensaft
Salz und Muskatnuss

für die Brätkugeln:
500 g Kalbsbrät
wenig Muskatnuss
5 gestrichene EL Paniermehl oder fein zerhacktes hartes Brot
1 EL Mehl
1 Ei

Zuerst eine dünnere säuerliche Sauce mit diesen Saucenzutaten wie eine Sauce Béchamel zubereiten. Dann alle Kugelzutaten mit einer Kabel gut vermischen. Mit zwei Teelöffeln aus der Kugelmasse Kugeln formen und sie in der Sauce 20 Minuten wie Würste nicht kochen, sondern nur ziehen lassen.
Passt ausgezeichnet zu Kartoffelstock.

Kartoffelsalatsauce

Ich mache diese Sauce nach einem alten Familienrezept, das von meiner Grosstante Madelaine aus Lauterbrunnen stammt. Sie hat es meiner Mutter gezeigt und so habe ich es eben auch übernommen. Die Sauce ist schnell zubereitet und erstaunt jeden abgebrühten Kartoffelsalatesser! Das grosse Geheimnis ist ein kleiner Bouillonwürfel!

Zutaten:

Essig
Sonnenblumenöl
Gewürzsalz oder Salz
Pfeffer
Herbes de Provence
Mayonnaise
ein kleiner Bouillonwürfel
gekochte Kartoffeln

Alle Zutaten ausser dem Bouillonwürfel zu einer nicht allzu dünnen Salatsauce mischen. Den Bouillonwürfel in ganz wenig Wasser auflösen und in die Salatsauce mischen. Jetzt die noch heissen Kartoffeln in Scheiben schneiden und der Sauce beigeben. Wenn nötig noch eventuell etwas Essig oder Salz nachgeben.

Donnerstag, 14. August 2014

Frühlingsrollen Liza

Traditionell werden Frühlingsrollen nur für spezielle Anlässe angeboten.
Meine philippinische Freundin Liza erklärte mir, wie man die Füllung dazu zubereitet und wie man diese Rollen einrollt und fritiert. Eigentlich sieht es komplizierter aus als es ist und sie schmecken einfach himmlisch!



Zutaten:

400g Rindfleisch, gehackt
1       Ei, etwas Eiweiss zurückbehalten zum Einrollen
2       Rüebli
1       Zwiebel, fein gehackt
2       Knoblauchzehen, fein gehackt
         Salz und Pfeffer

1       Pack thailändischer Frühlingsrollenteig, quadratisch (20 Stück)
         

Alle Zutaten der Füllung in eine grosse Schüssel geben und gut vermischen.

Je ein Frühlingsrollenteig, mit der Spitze zu dir gerichtet, mit einem EL voll Füllung als Wurst diagonal auf den Teig belegen, etwas einrollen, links und rechts die Ecken einschlagen und fertig einrollen. Auf die Spitze der Endspitze etwas Eiweiss geben, damit die Rolle beim Fritieren nicht aufgeht.
Öl nicht zu stark erhitzen (oder die Friteuse bei 180° aufwärmen) und die Rollen auf beiden Seiten insgesamt ca. 15 Minuten ( in der Friteuse ca. 8 Minuten) goldbraun fritieren.

In Sojasauce oder Thaisauce tunken.

Die noch nicht fritierten Rollen eignen sich gut zum Einfrieren.


Gebrannte Crème à la Zeyno

Meine Freundin Zeyno aus der Türkei kochte mir einmal herrliche gefüllte Weinblätter und als ich sie fragte, ob sie auch schweizerische Spezialitäten koche, überraschte sie mich mit diesem Dessert:

Zutaten:

4 EL Zucker
5 dl   Milch
1 EL Maizena
2       Eier
2 EL Zucker
2 dl   Rahm

Den Zucker ohne zu rühren rösten, bis er dunkelbraun ist und aufschäumt. Die Pfanne vom Herd ziehen und mit heisser Milch ablöschen. Zurück auf die Herdplatte stellen und köcheln, bis der Zucker sich aufgelöst hat in der Milch. Die Pfanne vom Herd wegstellen.
Die Zutaten für die Crème (ohne den Rahm) mit dem Schwingbesen gut verrühren, zur Caramelcrème giessen und die Pfanne wieder auf die Herdplatte zurückstellen. Die Crème unter ständigem Rühren mit dem Schwingbesen aufkochen, sofort vom Herd nehmen, kurz weiterrühren und in eine bereitgestellte Schüssel giessen. Auskühlen lassen.
Beim Auskühlen eine Klarsichtfolie direkt auf die Crème legen, so bildet sich keine Haut.
Den Rahm unter die ausgekühlte Crème ziehen - anrichten und servieren.

Polenta

Mein Sohn ist im Moment ein richtiger Vielfrass, ihm kann man fast nie zuviel kochen. Es wird meistens alles ratzeputze aufge(f)essen. Und wenn mal Resten anfallen, verwerte ich sie mit etwas Fantasie zu einer leckeren Beilage, sowie die Polentaresten letzte Woche:

Zutaten:

Polentaresten
Rahm
Parmesan, gerieben
Herbes de Provence

Die Polentaresten in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und, wenn die Polenta trocken ist etwas Rahm beigegen. Den Reibkäse und die Gewürze nach Geschmack beigeben und alles gut miteinander vermischen.
Etwas Öl in der Bratpfanne erwärmen und die Polenta wie eine Rösti auf beiden Seiten goldbraun anbraten.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Älplermakronen à la Toni

Ein guter Freund kam vor langer Zeit hie und da am Wochenende zu uns, um uns etwas Feines zu kochen. Da er in der Innerschweiz aufgewachsen war, kannte er eben auch Rezepte aus dieser Region und da ich die Innerschweiz überhaupt nicht kannte, kochte er mir diese hochbekannten und berühmten Älplermakronen. Dazu noch ein kleiner Sprachkurs: Kartoffel heisst in Schwyzerisch Gumeli und Kartoffeln nennt man Gümel. Nur damit man beim Kochen dieses Rezeptes auch authentisch klingt.

Zutaten:

1 Kartoffel (Gumeli) pro Person
Hörnli oder Makronen
Zwiebeln, in Ringe geschnitten
viel Butter
Parmesan, gerieben
Rahm



Die Kartoffeln in kleine Stücke schneiden und im gesalzenen Wasser kochen. Genügend Butter erhitzen und die Zwiebelringe braun braten.
Makronen den Kartoffeln beigeben und alles zusammen weichkochen.
Teigwaren mit den Kartoffeln abschütten und zurück in die Pfanne geben. Den Reibkäse darüberschütten, den braunen Zwiebelringen den Rahm beigiessen und über die Teigwaren geben.

Butterzopf

Während ich in Frankreich wohnte, verwöhnte ich all meine Nachbar hie und da mit einem Zopf, DAS Schweizer Brot für den Zmorge. Am 6. Dezember brachte ich ihnen Grittibänze, dasselbe Brot, aber in Form von einem kleinen Männchen, nur mit etwas mehr Zuckerbeigabe. Schon voraus freute sich meine Nachbarschaft auf diese kleinen Geschenke.
Bevor ich wegzog, gab ich ihnen mein Rezept und nun werden südlich von Paris wacker Zöpfe gebacken und bei jedem Bissen wird vielleicht an mich gedacht.



Zutaten:

500g Mehl
      1 Beutel Trockenhefe
 3 dl Milch
1 TL Salz
1 EL Zucker
 50 g Butter
etwas Kaffeerahm zum Einstreichen des Zopfes

Butter in einer Pfanne schmelzen, vom Herd nehmen und die kalte Milch in die Pfanne giessen.
Das Mehl mit der Trockenhefe, dem Salz und dem Zucker gut vermischen.
Die lauwarme Milch zugiessen und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Teig in der Schüssel zugedeckt während einer Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen.
Teig in zwei gleich lange Strangen rollen und damit einen Zopf formen. Diesen Zopf auf das Backblech legen und nochmals 30 Minuten aufgehen lassen. Vor dem Backen den Zopf mit etwas Kaffeerahm einstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 220° 30-40 Minuten backen.




Indonesisches Curry

Wenn meine Schwiegermutter etwas Unkompliziertes für viele Personen kochen wollte, dann kochte sie dieses Curry, das sie von der indonesischen Köchin meines Schwiegervaters her kannte. Es ist einfach zu kochen und mit den Ananasstücken, dem Lauch und den Champignons ist es dem europäischen Essgeschmack gut angepasst. Auch Kinder essen es sehr gern.

Zutaten:

2 grosse Zwiebeln, in Ringe geschnitten
2 Stück Lauch, in Ringe geschnitten
1 mittlere Büchse Ananas, in kleine Stücke geschnitten
300g frische Champignons, in Scheiben geschnitten
400g geschnetzeltes Pouletfleisch
2 gehäufte EL Mehl
1 TL süsses (hell) oder scharfes (dunkel, eher braun) Curry
4 EL Zucker
4 EL Essig
4 EL Sojasauce
4 dl Bouillon
Salz und Cayennepfeffer
1-2 EL Sherry

Die Zwiebeln, den Ananas, die Champignons und den Lauch mit etwas Öl andämpfen. In der Bratpfanne das Pouletfleisch anbraten und dazugeben.
Das Mehl dazugeben und alles gut vermischen. Dann ausser dem Sherry, alle restlichen Zutaten beigeben und etwa 20 Minuten auf kleinem Feuer zugedeckt köcheln lassen. Hie und da gut umrühren, damit nichts anbrennt. Bei Bedarf kann man etwas Wasser zugeben.

Am Schluss den Sherry zugeben und mit Trockenreis servieren.

Tahnees Fischcurry

Meine Tochter Tahnee tüfftelt in der Küche genau so gerne neue Rezepte aus wie ich. Sie hat mit einer thailändischen Green Curry Paste, die ich noch im Kühlschrank stehen gelassen hatte, ein tolles Fischcurry hergezaubert, das sogar mein Sohn bis auf den Teller aufgegessen hat. Er ist ein heikler Esser - das will doch etwas heissen!

Zutaten:
2-3 Zwiebeln
2 1/2 TL Currypaste
etwas frischen Ingwer, gehackt
1 Dose oder Tetrapack Kokosmilch
etwas Sojasauce
Bouillon
Salz
Zucker
Essig
grüner Koriander
Fischfilets

Die Zwiebeln in Ringe schneiden und mit etwas Öl anbraten. Den Ingwer beifügen und mitbraten.
Kokosmilch, Sojasauce und Bouillon, je nach Geschmack mehr oder weniger, beifügen und alles etwas köcheln lassen.
Die Fischfilets beigeben und köcheln lassen, bis sie gar sind.
Abschmecken mit Salz, Zucker, Essig und grünem Koriander.

Sonntag, 20. Juli 2014

Akshays Salatsauce

Der Freund meiner Tochter, eben Akshay, tüfftelt gerne neue Rezepte aus und hat so seine Lieblingsalatsauce hergezaubert, die ich einfach fantastisch finde, denn sie ist süss und sauer zugleich - einfach und schnell gemacht und schmeckt mit einem gemischten oder grünen Salat wirklich genial. Probieren lohnt sich - versprochen!
Aber ganz nach indischer Art ohne Mengenangaben!

Zutaten:
Balsamico-Essig, weiss oder schwarz
etwas Zitronensaft
etwas Zucker
etwas Honig
Gewürzsalz nach Belieben
Olivenöl

Alles gut mischen und über den Salat geben.


            

Sonntag, 23. März 2014

Pizza Berner Alpen



Was machen, wenn man eine wichtige Zutat vergessen hat einzukaufen? Ich habe den Mozzarella für meine Pizza kurzerhand mit Berner Bergkäse ersetzt und das Resultat war einfach lecker! 


Zutaten für eine Pizza:

200g Pizzateig
  50g Berner Bergkäse, mit Röstiraffel geraffelt
  50g Ziegenkäse, in Scheiben schneiden
  75g Thon
  75g Schinken
      1 Knoblauchzehe, gehackt
(nach Belieben zufügen: Zwiebelringe, Peperoni, Pilze etc.)
    1/2 Dose Tomaten (Pelati mit etwas Saft)
         Salz, Pfeffer und Pizzagewürze, Olivenöl

Den Pizzateig relativ dünn auswallen, mit Olivenöl bestreichen, Tomaten darauf verteilen und mit dem Berner Bergkäse belegen. Den Schinken und dann den Thon darauf verteilen, Knoblauch, Salz und Pizzagewürze beigeben und zuletzt Chavrouxscheiben zuoberst auflegen.

Im vorgeheizten Ofen bei 240° 6-8 Minuten backen und mit einem Salat servieren.