Sonntag, 11. Dezember 2016

Kartoffelchips aus dem Ofen

Mir ist die Zeit davongerannt, aber Kartoffeln wollte ich heute unbedingt zu meiner Bratwurst essen. Auf Bratkartoffeln hatte ich aber wirklich keine Lust - also machte ich mir Chips.



Zutaten:

Kartoffeln, geschält und in feine Scheiben geschnitten
Olivenöl
Gewürzsalz
Knoblauchpulver

Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Die vorbereiteten Kartoffeln auf ein Backblech geben, etwas Öl, Salz und Knoblauch dazugeben, gut vermischen und in den Ofen schieben. Nach 10 Minuten die Chips wenden und nochmals 10 Minuten backen. Ofen ausschalten und die Chips noch ca. 5-10 Minuten weiterbacken lassen.


Sonntag, 20. November 2016

Suzies leichte Fleischsauce mit Maizena

Wer die dicken Rahmsaucen nicht so mag, kann das Fleisch anbraten und dann in Bouillon kochen lassen. Am Ende der Kochzeit werden 1 - 2 gehäufte Teelöffel Maizena in etwas Wasser aufgelöst, dem Bouillon beigegeben. Gut umrühren, aufkochen und schon ist die wunderbar crèmige Sauce fertig.

Pouletstücke an Apfel - Rosmarinsauce

Immer wieder geraten Früchte im Kühlschrank oder auf der Früchteschale in Vergessenheit und warten vergebens, gegessen zu werden. Solche Früchte werden bei mir kurzerhand in einem Fleischgericht mitgekocht und geben dem Gericht so einen besonderen Geschmack!

 


Zutaten:

8 Pouletstücke, mariniert
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 kleine Zwiebel, gehackt
2 Äpfel, entkernt und in kleine Stücke geschnitten
Bouillon und Pfeffer
Rosmarinnadeln, Thymian und Salbei
1 Teelöffel Maizena

Die Pouletstücke in einer höheren Bratpfanne kräftig anbraten, Bouillon dazugeben und zwar soviel, dass das Fleisch bedeckt ist und dann alle weiteren Zutaten beigeben. Das Ganze unter gelegentlichem Umrühren und Wenden der Pouletstücke etwa 1 Stunde köcheln lassen. Wenn nötig, zwischendurch etwas Wasser nachgeben.
Am Ende der Kochzeit in einem Glas 1 gehäuften Teelöffel Maizena in etwas kaltem Wasser anrühren, beigeben, umrühren und kurz aufkochen lassen. So entsteht eine wunderbar crėmige Sauce.

Kokosnussmilchkartoffeln

Inspiriert von der indischen Küche und aus Not, denn ich fand in meinem Lebensmittelschrank auch in der hindersten Ecke nicht mehr als einen Viertelliter Halbrahm, packte ich im Kühlschrank noch den Resten Kokosnussmilch und so entstand eine wunderbare neue Verbindung zweier Zutaten!



Zutaten:

ca. 1 kg Kartoffeln
2,5 dl Kokosnussmilch
2,5 dl Halbrahm
etwas Meersalz

Kartoffeln in kleine Würfelchen schneiden, in eine höhere Bratpfanne geben, Kokosmilch, Halbrahm und Salz dazugeben und alles zusammen etwa 30 Minuten unter stetigem Wenden köcheln lassen.

Gummibärchen vegan und biologisch

Ich habe viele Rezepte ausprobiert, keines war richtig befriedigend und so habe ich hald getüfftelt und dieses Rezept ist dabei herausgekommen: vegetarisch und biologisch!



Zutaten:

1,5 dl Bio Beeren- oder Fruchtsaft
wenig Bio Zitronensaft
6 g Bio Agar Agar in Pulverform
Bio Honig  oder Agavendicksaft zum Süssen, nach Belieben

Alle Zutaten kalt zusammenmischen und 5-6 Minuten köcheln lassen. Dann in kleine Backförmchen giessen oder auf Kuchenblech verteilen und nachher in die festgewordene Gummimasse mit kleinen Guetzliförmchen Formen ausstecken oder einfach in Streifchen schneiden.

                        

Sonntag, 10. April 2016

Bubble Tea

Während eines Spaziergangs in Paris entdeckten meine Kinder einen Bubble Tea shop und da dieser bubble tea so lecker aussah, MUSSTEN wir dieses anmächelige Getränk einfach probieren. Schon nur diese Tapiokakugeln sehen lustig aus und wenn man sie mit einem Röhrchen aufsaugt, ist gute Laune angesagt. Wehe, es bleibt ein dickeres Perlchen im Röhrchen stecken! Man saugt natürlich stärker und eine ganze Ladung Perlen schiesst einem in den Hals!
In einem Asialaden kauften wir uns diese Tapiokaperlen und machten uns zu hause wieder und wieder diese Bubble Teas.

        
 

Zutaten:

Tapiokaperlen, 8 Hände voll für 4 Gläser
Lieblingstee, Sirup oder Fruchtsaft
Eiswürfel

Lieblingstee aufkochen und erkalten lassen, wer ihn sehr kalt mag, stellt ihn in den Kühlschrank.
Kleine Pfanne mit Wasser füllen und die Tapiokaperlen hineingeben und erhitzen. Stetig umrühren. Sobald die Perlen schwimmen, Hitze reduzieren und die Perlen 30 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, damit die Perlen nicht anbrennen.

Wasser mit einem Sieb abgiessen und die Perlen mit kaltem Wasser spülen, in eine Schüssel geben und mit etwas Sirup ca. 20 Minuten marinieren. Perlen bei Raumtemperatur lagern und innerhalb von 24 Stunden verzehren, sonst härten sie wieder ab.

1-2 EL Tapiokaperlen in ein Glas geben, Eiswürfel dazu geben und den kalten Tee darübergiessen. Vielleicht sollte man sich extrabreite Röhrchen besorgen, damit die Perlen auch durchrutschen können.

 

Freitag, 8. April 2016

Sommergetränk Spritz

Entdeckt habe ich dieses erfrischende Getränk letzten Sommer in Venedig. Ein warmer Abend und ein Spritz mit Freunden ist einfach super!



Zutaten:

Sekt oder Weisswein
Mineralwasser
Bitterapéro wie z.B. Apice

Variante: Zitronensaft und Zironensirup beigeben

Je ein Drittel jeder Zutat gut gekühlt mit einem Eiswürfel in einem Glas servieren und geniessen.

Sonntag, 3. April 2016

Rote Linsen an Thai-Curry-Sauce

Wenn ich nicht weiss, was ich als Beilage kochen soll, dann mach ich mir Linsen. Nach Lust und Laune kann man sie mal in Bouillon oder in einer Currysauce kochen. Linsen sind sehr gesund, haben sie doch alles was der Mensch als Grundnahrung braucht. In Indien isst man sie jeden Tag, sie sind als Fleischersatz in jedem vegetarischen Menu.

Zutaten:

300 g rote Linsen
   5 dl Kokosnussmilch
   1 kleiner Bouillonwürfel
   1 TL rote Thaicurrypaste

Linsen und Kokosnussmilch in eine Pfanne geben, Bouillon und Thaicurrypaste dazugeben. Auf kleinem Feuer halb zugedeckt 25 Minuten köcheln lassen. Immer wieder gut rühren und etwas Wasser zugeben, damit die Linsen nicht anbrennen. Wenn die Linsen zerfallen, sind sie lind.

Samstag, 2. April 2016

Ramequins

Ich war immer der Meinung, dass Soufflés etwas sehr kompliziertes seien, aber mit diesem Rezept gelingt es im Handumdrehen. Schnell zubereitet und gebacken, einfach herrlich!

Zutaten für 4 Personen:

160 g geriebener Parmesan
8  EL Rahm
4  Eier
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eine kleine Gratinform mit heissem Wasser füllen und in den Backofen stellen, damit mehr Feuchtigkeit im Ofen entsteht. 6 kleine ofenfeste Gratinförmchen gut ausbuttern. Den Käse mit dem Rahm und den Eigelb mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die Eiweisse sehr steif schlagen und vorsichtig unter die Käsemasse ziehen. In die Förmchen füllen, jedes Förmchen jedoch nur etwa zu 3/4 füllen und im Backofen 20 Minuten backen.

Welche Eier für was?

Wie frisch sind Eier?

Mindestreife 3 Tage
Beste Geschmacksentwicklung 7 - 14 Tage
Mit natürlichem Schutz gegen Keime 20 Tage
Im Kühlschrank haltbar 4 - 5 Wochen

Das Eiweiss bleibt beim frischen Ei kompakt, erst mit dem Alter verflüssigt sich das Eiweiss.

Für Gerichte mir rohen Eiern
Für Gerichte mit rohen Eiern max. 17 Tage alte Eier verwenden. Fertige Roheierspeisen sofort kühl stellen und am gleichen Tag konsumieren.

Zum Backen und Kochen
Wenn die Eier auf 70 - 75 Grad erhitzt werden, werden alle Salmonellen abgetötet. So können bis max. 74 Tage alte Eier verwendet werden.
Zum Hartkochen empfiehlt es sich 7 - 14 Tage alte Eier zu verwenden, weil zu diesem Zeitpunkt die Luftkammern im Innern des Eis bereits vergrössert sind und somit die Druckunterschiede während des Kochens besser ausgeglichen werden können. Die Eischale bricht weniger und das Ei lässt sich besser schälen. Kochzeit je nach Grösse beträgt 10 - 12 Minuten.

Am Besten lässt man die gekochten Eier im Kochwasser erkalten, denn ein Abschrecken mit kaltem Wasser verkürzt die Haltbarkeit, da Bakterien im Wasser durch die Eierschale ins Innere eindringen. Nicht abgeschreckte Eier halten bei Raumtemperatur rund einen Monat. Abgeschreckte Eier sollten bei Raumtemperatur nach max. 3 Tagen gegessen werden oder sind im Kühlschrank  1 bis 2 Wochen haltbar. Industriell gefärbte Eier sind sogar über mehrere Monate haltbar, weil beim Färben ein Schutzlack verwendet wird.

Montag, 28. März 2016

Pizzateig

Früher hatten wir im Garten einen richtigen Holzpizzaofen. Unterdessen hat ihn das Zeitliche gesegnet und ich backe eben meine Pizzas im normalen Ofen. Der Holzfeuergeschmack fehlt, aber die Pizzas sind ebenso lecker. Der Teig und der Beleg bleiben ja doch immer die selben. Bleiben Teigresten, lässt sich am Ende ein feines Brot daraus backen.

Zutaten für den Pizzateig für 6 Pizzas:

400g Mehl
   7g Trockenhefe
   2dl lauwarmes Wasser
 1 TL Salz
 2 EL Olivenöl

Mehl, Hefe und Salz gut miteinander vermischen. Olivenöl und Wasser beigeben und alle Zutaten zu einem weichen und geschmeidigen Teig kneten. Nach einer Stunde aufgehen lassen, je 200g zu einem runden, dünnen Teig auswallen.
Beleg auf der Pizza verteilen: Zerdrückte Pelatis, geriebener Mozzarella, Schinken, Thon, Crevetten, Oliven, Peperoni etc. je nach Wunsch und die Pizza im auf 240 Grad vorgeheiztem Ofen je nach Ofen ca. 6 bis 10 Minuten backen.



Knusperkartoffeln

Wenn es schnell gehen muss und ich aber Kartoffeln essen möchte, dazu noch knusprige, dann komme ich um meine Ofenkartoffeln nicht herum. Schnell ist bei diesem Rezept eher relativ, bis die Kartoffeln fertig sind, dauert es doch 40 Minuten. Eine Zeitspanne, die sich lohnt mit Kochen und einem Apéro zu überbrücken.

Zutaten:

Kartoffeln, 300g für 2 Personen
Olivenöl
Salz
Rosmarin in Nadeln
Rosmarinpulver
Thymianpulver


Die Kartoffeln mit der Schale oder geschält in nicht allzu grosse Stücke schneiden und auf ein Ofenblech verteilen. Mit Olivenöl beträufeln und salzen. Würzen mit den Rosmarinnadeln und dem Rosmarin- und Thymianpulver. Gut wenden und für 30 Minuten im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen knusprig backen.