Samstag, 2. Juni 2018

waschbare Abschminkpads selber nähen

Seit einigen Jahren habe ich verschiedene waschbare Pads gekauft, war aber nicht zufrieden damit. Sie waren zu gross, zu dick und zu hart.

Da ich alles, was ich wegwerfe, rezyklieren möchte, damit so wenig wie möglich Abfall entsteht, habe ich aus einem alten T-Shirt Pads genäht:



Auf einem Halbkarton einen Kreis mit 7 cm Durchmesser aufzeichnen und ausschneiden.

Diese Vorlage so oft auf das T-Shirt aufzeichnen, wie es nur geht.

Eine Stecknadel ins Zentrum der Kreise stecken.

Die Kreise ausschneiden ( der Stoff ist ja doppelt).

Mit Zickzackstich unter der Nähmaschine versäubern. Fertig!

Sie sind genau richtig in der Grösse und wunderbar weich! Ich habe mir eine ganze Menge hergestellt, damit ich für einige Wochen genug habe. Wenn eine Kochwäsche ansteht, gebe ich sie dazu.




Frischkäse aus Joghurt

Ich mache schon seit längerem meine biologischen Naturjoghurts selber und benutze dazu eine Joghurtmaschine. Da sie nicht klingelt, wenn die Joghurts fertig sind und ich die Zeit vergesse, dann kann es schon vorkommen, dass die Milch sich in festeren und wässrigen Joghurt aufteilt. Diese Joghurts habe ich dann jedes Mal weggeschüttet.

Nun habe ich einen Versuch gestartet und diese Joghurts in ein Sieb geschüttet, sodass die festeren Teile zurückblieben und die restliche Flüssigkeit weggeschüttet werden konnte.


Im Sieb verlegte ich nun diese Masse in den Kühlschrank und am nächsten Tag ist daraus ein wunderbarer Streichfrischkäse geworden.


Gewürzt mit etwas Salz, Pfeffer und Herbes de Provence auf frisch gebackenes Brot: Himmlisch!

natürlich Waschen und Putzen mit Waschnüssen

Schon seit geraumer Zeit habe ich Waschnüsse aus Indien gekauft und war mit dem Waschresultat nicht ganz zufrieden. Bei hohen Temperaturen eingesetzt, wurde die Wäsche recht sauber, aber mit der Zeit legt sich ein Grauschleier auf die weisse Wäsche. Bei der Buntwäsche sieht man dies nicht, aber sie wird bei 30 oder 40 ° nicht richtig sauber und riecht nicht frisch.

Ich habe nun zu der gleichen Methode wie bei den Rosskastanien gegriffen, das heisst, ich koche eine handvoll Waschnüsse in einem halben Liter Wasser auf und lasse alles während 15 bis 20 Minuten zugedeckt köcheln.



Sobald die seifige Flüssigkeit abgekühlt ist, kann man dieses Konzentrat in eine Flasche abfüllen.

Dieser Reiniger ist für alles einsetzbar: Wäsche waschen
                                                                Geschirr waschen
                                                                Putzen

Da keine Konservierungsmittel zugefügt sind, kann man etwas Backsoda zugeben. So hält das Seifenwasser länger und die weisse Wäsche wird strahlend sauber.

Sonntag, 27. Mai 2018

Wasch- und Spülmittel aus Efeu

Die Efeublätter enthalten wie die Rosskastanien Saponine, eine seifenähnliche Eigenschaft. Daraus lässt sich ein geniales biologisches Spül- und Waschmittel herstellen. Das Efeu ist zusätzlich immergrün und lässt sich das ganze Jahr über sammeln.

Anleitung:
1 grosses Einmachglas
60g Efeublätter
1 TL Waschsoda
600ml Wasser

Blätter etwas zerkleinern und in eine Pfanne geben. Waschsoda dazugeben und mit dem kochenden Wasser übergiessen. Unter stetigem Umrühren mindestens 5 Minuten am Siedepunkt ziehen lassen.

Erkalten lassen und ins Einmachglas abfüllen. Schütteln bis sich Schaum bildet, absieben und in eine Flasche füllen, z.B. eine leere Spülmittelflasche. So gibt es auch keine Verwechslungen.

Natürlich gegen Fruchtfliegen in der Küche

Ein französisches Sprichwort sagt, dass man mit Essig keine Fliegen fängt. Aber genau dies ist der Fall!

Ich mische in einem kleinen Glas Essig mit wenig Wasser und gebe Abwaschmittel hinzu. Alles gut vermischen und schon ist der Fruchtfliegenfänger fertig! An einen kinder- und haustiersicheren Ort in der Küche stellen und von Zeit zu Zeit erneuern.

Sie werden erstaunt sein wie effizient es funktioniert.






Sonntag, 18. März 2018

natürliche Körperpflege

Wer auf eine einfache Körperpflege umstellen möchte, kann dies ohne grossen Einkauf von diversen Produkten tun:

Körperreinigung/ Duschmittel:
Einfache biologische Olivenseife

Körperöl:
Jojobaöl, Arganöl in biologischer Qualität, oder einfaches Sonnenblumenöl.            
Lieblingsduft in Form von ätherischem Öl zugeben ( 3-4 Tropfen auf 75 ml).

Haarwäsche:
Einfache biologische Olivenölseife                  
Es gibt auch spezielle Haarseife, ist aber nicht nötig.                  
Man kann auch Argile-Waschcrème nehmen. Da ist eine Paste aus Erde, die  auf dem Haarboden         sanft verteilt wird und nach einer Viertelstunde wieder ausgewaschen wird.
                 
Wird das Haar oder der Haarboden zu trocken, den Haarboden mit Olivenöl sanft einölen und nach ein paar Stunden wieder auswaschen.

Feuchttücher:
Kaufe ich keine mehr, seit ich welche in ein Alugefäss abfüllte und diese ein Loch in den Gefässboden frassen.
                 
In einem kleinen Glasfläschchen mit Pipette etwas biologisches Olivenöl bereitstellen. Einige          Tröpfchen davon auf das letzte Toilettenpapier und der Po wird sauber.

Deo: Ich benütze ein fertiges Produkt aus natürlichen Ölen und Natron (Schmidt‘s).

ohne Plastik geht es auch

Seit längerer Zeit bin ich bemüht, weniger Abfall zu produzieren und habe darum angefangen, Lebensmittel möglichst ohne Verpackung einzukaufen. Was ich selber herstellen kann wie Joghurt, Brot etc., das mache ich selber und produziere so schon mal weniger Abfall.

Bald einmal bin ich auf die Problematik der Mikroplastikteilchen gestossen, die im Wasser wie auch in Lebensmitteln und auch schon in uns sind. Wer mag, kann sich mit tollen Bücher weiterbilden. Zum Beispiel:

Besser leben ohne Plastik (A. Bunk & N. Schubert)

Noch besser leben ohne Plastik ( A. Bunk & N. Schubert)

Plastik besteht aus für uns nicht sehr gesundheitsfördernden Produkten und gibt diese langsam aber stetig der Umwelt ab. So auch den Produkten, die in Plastikbehältern verkauft und gelagert werden.: Lebensmittel, Schönheitsprodukte, Getränke in Petflaschen ... etc.
Um diese ungesunden Prozesse zu umgehen, kaufe ich möglichst unverpackt ein oder suche Produkte aus, die nicht in Plastik verpackt sind. Dieser Weg ist nicht sehr einfach, aber sehr lohnenswert für die Gesundheit und die Umwert, da ich auch so wieder weniger Plastik in den Abfall werfe und mir keine Plastikzusatzmittel wie Weichmacher etc zuführe.

Apropos Weichmacher: Plastik gibt Weichmacher ab, und ist kein Weichmacher mehr drin, fällt er auseinander.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Megafeines Nutella

Zum Znüni lag irgendwann einmal ein unscheinbares Konfitürenglas voll Schokoladenaufstrich auf dem Tisch. Ich schnitt mit ein kleines Stück vom frischen Brot ab und probierte davon - wow - himmlisch gut, zum Aus - den - Socken - springen. Ich fragte sofort, welcher von unseren Mitarbeitern dies hergestellt hatte und bat ihn um sein Rezept. Hier sein sehr einfaches, aber sowas von leckeres Nutella:

Zutaten:

100g Butter
100g Akazienhonig oder Ahornsirup
100g Erdnuss- oder Mandelmus
2 TL Cacaopulver, ungesüsst, 70 - 80%

Alle Zutaten in eine Pfanne geben oder in eine Schüssel im Wasserbad, leicht erwärmen und vermischen. Die dickflüssige Masse in Gläser abfüllen und in den Kühlschrank stellen.
Wer eher auf Süsses steht, nimmt Honig, wer es weniger süss mag, entscheidet sich besser für Sirup.
Er schmeckt einfach herrlich!

Montag, 9. Oktober 2017

Waschmittel aus Rosskastanien

Ich möchte meinen Abfallberg immer mehr verkleinern, darum greife ich zu Produkten, die ohne grosse Verpackung oder wieder nachfüllbar sind, waschbar oder aus natürlichen, gut abbaubaren Stoffen hergestellt sind.
So bin ich auf ein altes Rezept meiner Urgrosstante gestossen, die ein ganz einfaches Waschmittel brauchte, denn die Kernseife war für sie zu teuer.
Hier also ihr Rezept, ein bisschen an unsere heutige Lebensweise angepasst:

Rosskastanien, gewaschen
etwas Wasser

Die Rosskastanien frisch in Stücke schneiden.






Mit etwas Wasser in einer Pfanne 15 Minuten kochen.



Über Nacht stehen lassen, absieben und in einem verschliessbaren Gefäss lagern.




Sonntag, 25. Juni 2017

Basenbildner Speisenatron

Wer sich mit basischer Ernährung vertraut gemacht hat oder sich dafür interessiert, wird mit dem Speisenatron oder Natriumhydrogencarbonat einen fleissigen Helfer gefunden haben.
Am gesündesten ist es natürlich, dieses Natron in Bioqualität zu kaufen.

Zutaten:

1 TL Natronpulver
1 TL Ahornsirup oder Melasse
1 Glas Wasser

Natron und Sirup in das Wasser geben und 1x im Monat trinken.

Ich habe schon verschiedene Male gelesen, dass Krebstumore eigentliche Zuckergebilde um sich herum bilden und die Wissenschaftler gehen davon aus, dass in der heutigen Zeit mit all den gesüssten Getränken und dem Convenience Food zu viel Zucker konsumiert wird. Zudem wird rund um die Uhr gegessen, sodass der Magen nie zur Ruhe kommt, da sich seit den 70 er - Jahren die ganze Esskultur total verändert hat, denn es wird nicht mehr wie früher dreimal im Tag gegessen, sondern den ganzen Tag.

In der basischen Ernährung verzichtet man weitgehend auf Zucker, weil er säurebildend ist. Da in einem basischen Körper weniger Tumoren entstehen können als in einem sauren Organismus, wird dieses Speisenatron auch gegen Krebs eingesetzt. Man sollte darum, um den Körper wieder in basische Werte zurück führen zu können, dieses Speisenatron täglich einnehmen: für Menschen bis 50 kg 1x täglich und 2x täglich bei z.B. 80 kg Körpergewicht. Der Körper scheidet dann eine Menge Giftstoffe aus. Dies kann zu Schwitzen, Blähungen, kleinen Durchfällen oder Pickeln kommen. Nach 8-10 Tagen kommen evt. noch Kopfweh, Ameisenlaufen oder kurze stichartige Schmerzen in den Gelenken dazu. Man kann aber auch keine solcher Symtome zeigen oder nur ein einziges. Nach jeder Woche sollte der pH-Wert gemessen werden. Dieser pH-Wert steigt ungefähr 0,3 Punkte pro Tag, ist also nach einer Woche deutlich höher, d.h. im basischeren Bereich.

Es wird ein pH-Wert von 8 angestrebt. Ein pH-Wert von 1-6 ist sauer, ab einem pH-Wert von 7 ist der Körper basisch. Diese Werte testet man mit einem Lackmusstreifen, den man in der Apotheke kaufen kann, und zwar kann man einen Papierstreifen kurz in den Mund nehmen oder ihn kurz in den eigenen Urin halten und mit der Farbtabelle vergleichen. Je röter, desto saurer, je dunkler ins blau oder grün, desto basischer ist das Resultat. Sobald diese Werte erreicht sind, kann man die Einnahme des Natron auslaufen lassen, d.h. nur noch jeden zweiten, dann jeden dritten Tag u.s.w. und sich zusätzlich basisch ernähren (siehe Rezepte nach Schaub), um den Organismus basisch zu erhalten.

Fussbäder können zusätzlich hilfreich sein und man sollte genügend schlafen, also so um 22 Uhr ins Bett gehen. Meine Mutter sagte immer, dass die Stunden vor Mitternacht doppelt zählten.