Freitag, 14. April 2017

Naan - Indisches Brot

Es geht doch nichts über frisches Brot. Und wenn man gerne mal auch etwas Abwechslung wünscht, stösst man unweigerlich auf die leckeren Naan, die frisch zubereitet einfach himmlisch duften und von mir förmlich "aufgefressen" werden. In den Supermärkten findet man sie vakuumverpackt, aber seit ich sie im indischen Quartier von Paris, rund um Gard du Nord, frisch zubereitet serviert bekommen habe, schmecken mir die verpackten nicht mehr.

Zutaten für 6 Stück:

7, 5 dl Milch
75 g Vollmilchyoghurt
250 g Mehl
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
7 g Trockenhefe
1 EL Öl
1 Ei
nach Wunsch: frischer Knoblauch, gehackt
                        oder frischer Koriander, gehackt
                        Kümmel
                        Wildkräuter wie z.B. Brennnesselblätter, gehackt

Alles ausser dem Yoghurt gut vermischen, Yoghurt beigeben und das Ganze zu einem Teig kneten.
6 Kugeln formen und diese auf bemehlter Arbeitsfläche mit dem Wallholz zu dünnen Fladen auswallen.
Bratpfanne erhitzen und die Fladen bei starker Hitze auf der einen Seite ca. 1 Minute braten bis sich Blasen bilden. Fladen wenden und die zweite Seite auch ca. 1 Minute braten.

Donnerstag, 13. April 2017

Holunderblüten - Pesto

Jetzt explodiert die Natur förmlich. Jetzt profitiere ich von dieser Flut von Blüten. Also warum nicht mal ein Blütenpesto?

Zutaten:

Dunkles Brot
8 Blütendolden Holunder
60 g geriebenen Parmesan
1 TL Zitronensaft
Pfeffer und Salz
2 EL Olivenöl
Frischkäse oder Hüttenkäse

Stielchen von den Blüten entfernen und die Blüten in eine Schüssel geben. Parmesan, Zitronensaft, Peffer, Salz und das Olivenöl beigeben und mit einem Mörser verreiben, bis ein Pesto entsteht.
Das Brot in Scheiben schneiden und toasten. Frischkäse auf die Brotscheiben verteilen und dann das Pesto auf den Frischkäse geben.

So erhält man einen fruchtigen Apérogenuss !

Mittwoch, 12. April 2017

Getrocknete Brennnesselblätter

Brennnesselblätter können gewaschen und luftgetrocknet oder in einer Dörrmaschine getrocknet werden. Werden sie vor dem Trocknen nocht leicht mit einem Kräutersalz gewürzt, kann diese wilde Köstlichkeit als Apérobeilage oder als knusprigen Snack genossen werden.

Powerfood Brennnesselsamen

Als Kind bin ich durch manche fette Wiese gestreift und habe im Sommer nach Brennnesselraupen gesucht, um diese bis zur Verpuppung zu füttern. Wie von Zauberhand entschlüpften dann etwas später wunderschöne Schmetterlinge!
Natürlich brannte ich mich wieder und immer wieder an den Blättern dieser Pflanze. Das dies aber eine so tolle Heilpflanze ist, interessierte mich damals überhaupt nicht. Zu stark litt ich nach meinen Ausflügen an den Blattern, die sich an meinen Beinen anfühlten, als ob die Haut verbrennen würde.

Eigentlich sollte aber diese Pflanze in unseren Gärten ein Ehrenplatz innehaben, sie sind sehr gesund.

Aussergewöhnlich lecker sind die Brennesselsamen, die man wie Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne, also ohne Öl, bratet bis es anfängt zu knistern und die kleinen Stielchen vom Samen wegfallen. Wer mag, kann sie so als Snack essen oder zu Salaten oder Gemüse beigeben.

Dienstag, 4. April 2017

Gesunde Crackers

Eine Freundin organisierte ihren Geburtstag in einer Waldhütte und lud dazu eine Wildkräuterfrau ein, die uns während einem Waldrundgang verschiedenste essbare Wildkräuter zeigte. Die Krönung der Runde war ein Festessen aus allerlei Kräutern, Dipps und Süssigkeiten, die diese Kräuterfachfrau für uns gekocht und gebacken hatte. Herrliches Essen aus der unberührten Natur. Ein Rezept darf ich hier verraten: Das der gesunden Crackers.

Zutaten:
1 Glas Mehl
1 Glas Haferflocken
1 Glas Kernen wie z.B. Sonnenblumenkerne
2 Glas Wasser
3 x mit 2 Fingern Salz nehmen
1 Gutsch Olivenöl

Alles miteinander gut vermischen, auf ein Backblech Backreinpapier einlegen und die Crackermasse darauf verteilen. 20 Minuten bei 170 Grad backen bis die Cracker etwas hart sind - kehren und nochmals bei 120 Grad 1 Stunde backen.

Varianten der Beigaben: Banane mit Curry
                                        Sesam geröstet mit Sesamöl
                                        Kokosflöckchen und Weinbeeren
                                        Rosmarin oder Herbes de Provence oder ...

Statt im Ofen backen, kann man die Crackermasse auch braten oder im Waffeleisen backen.


Dienstag, 28. März 2017

Dorade royale (Goldbrasse)

Ich habe vor Weihnachten diese tollen Fische in einem Laden entdeckt und da sie soooooo schmackhaft aussahen, musste ich sie einfach kaufen. In der Warteschlange vor der Kasse sah ich sie schon fertig gebraten vor mir auf dem Teller, begleitet von knusprig gebratenen Kartoffeln. Diese Fische verdienen ihren Namen, sie schmecken einfach himmlisch! 😍

Zutaten:

2 Doraden, frisch und ausgenommen
etwas Olivenöl
kleine Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
etwas Peterli, frisch und gehackt
Kartoffeln nach Belieben

Das Backblech mit Salz bestreuen und beide Fische darauflegen. Die Fische innen und aussen mit etwas Olivenöl beträufeln, salzen und die gehackten Gewürze ( Zwiebel, Knoblauch und Peterli) ebenfalls innen und aussen füllen und belegen.

Neben die Fische nicht zu grosse Kartoffelstücke legen. Das Ganze in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen schieben und 20 Minuten backen.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Kartoffelchips aus dem Ofen

Mir ist die Zeit davongerannt, aber Kartoffeln wollte ich heute unbedingt zu meiner Bratwurst essen. Auf Bratkartoffeln hatte ich aber wirklich keine Lust - also machte ich mir Chips.

Zutaten:

Kartoffeln, geschält und in feine Scheiben geschnitten
Olivenöl
Gewürzsalz
Knoblauchpulver

Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Die vorbereiteten Kartoffeln auf ein Backblech geben, etwas Öl, Salz und Knoblauch dazugeben, gut vermischen und in den Ofen schieben. Nach 10 Minuten die Chips wenden und nochmals 10 Minuten backen. Ofen ausschalten und die Chips noch ca. 5-10 Minuten weiterbacken lassen.


Sonntag, 20. November 2016

Suzies leichte Fleischsauce mit Maizena

Wer die dicken Rahmsaucen nicht so mag, kann das Fleisch anbraten und dann in Bouillon kochen lassen. Am Ende der Kochzeit werden 1 - 2 gehäufte Teelöffel Maizena in etwas Wasser aufgelöst, dem Bouillon beigegeben. Gut umrühren, aufkochen und schon ist die wunderbar crèmige Sauce fertig.

Pouletstücke an Apfel - Rosmarinsauce

Immer wieder geraten Früchte im Kühlschrank oder auf der Früchteschale in Vergessenheit und warten vergebens, gegessen zu werden. Solche Früchte werden bei mir kurzerhand in einem Fleischgericht mitgekocht und geben dem Gericht so einen besonderen Geschmack!

Zutaten:

8 Pouletstücke, mariniert
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 kleine Zwiebel, gehackt
2 Äpfel, entkernt und in kleine Stücke geschnitten
Bouillon und Pfeffer
Rosmarinnadeln, Thymian und Salbei
1 Teelöffel Maizena

Die Pouletstücke in einer höheren Bratpfanne kräftig anbraten, Bouillon dazugeben und zwar soviel, dass das Fleisch bedeckt ist und dann alle weiteren Zutaten beigeben. Das Ganze unter gelegentlichem Umrühren und Wenden der Pouletstücke etwa 1 Stunde köcheln lassen. Wenn nötig, zwischendurch etwas Wasser nachgeben.
Am Ende der Kochzeit in einem Glas 1 gehäuften Teelöffel Maizena in etwas kaltem Wasser anrühren, beigeben, umrühren und kurz aufkochen lassen. So entsteht eine wunderbar crėmige Sauce.

Kokosnussmilchkartoffeln

Inspiriert von der indischen Küche und aus Not, denn ich fand in meinem Lebensmittelschrank auch in der hindersten Ecke nicht mehr als einen Viertelliter Halbrahm, packte ich im Kühlschrank noch den Resten Kokosnussmilch und so entstand eine wunderbare neue Verbindung zweier Zutaten!

Zutaten:

ca. 1 kg Kartoffeln
2,5 dl Kokosnussmilch
2,5 dl Halbrahm
etwas Meersalz

Kartoffeln in kleine Würfelchen schneiden, in eine höhere Bratpfanne geben, Kokosmilch, Halbrahm und Salz dazugeben und alles zusammen etwa 30 Minuten unter stetigem Wenden köcheln lassen.