Mittwoch, 8. April 2015

Pouletstücke an grüner Currysauce

Da meine Tochter unbedingt möchte, dass ihr Bruder kochen lernt, hat sie ihm Fisch an grüner Currysauce gekocht und das Rezept auf das Curryglas geschrieben, mit der Erwartung, dass er es nachkocht. Ich aber wollte nicht so lange warten und habe mit diesem thailändischen Curry ein Pouletcurry gekocht. Schmeckt fantastisch! Und wer es schärfer mag, gibt noch ein bisschen mehr Curry dazu.

            

Zutaten:

4 Pouletstücke ohne Haut
1 Zwiebel, gehackt
4 kleine Knoblauchzehen, gehackt
2 kleine Bouillonwürfel
5 dl Kokosnussmilch
2 TL thailändische grüne Currypaste
2 TL Maisstärke

Die Pouletstücke in einer Bratpfanne anbraten und in eine höhere Pfanne geben. Alle Zutaten ausser der Maisstärke beigeben. Wenn die Stücke nicht bedeckt sind, einfach noch mit Wasser auffüllen.

Das Ganze 1 1/2 Stunden einköcheln lassen, bis die Pouletstücke nicht mehr ganz überdeckt sind. Wenn zuviel Flüssigkeit verdampft ist, wieder mit etwas Wasser nachhelfen.
Am Schluss die Maisstärke in wenig kaltem Wasser anrühren, beigeben und alles kurz aufkochen lassen.


Gebackene Forelle

Mein Sohn Aidan liebt Fisch über alles. Da ich aber nicht immer Filets zubereiten möchte und er Kochen lernen will, habe ich mich für die in Alufolie gebackene Forelle entschlossen. Schnell vorbereitet und einfach zu kochen.

Zutaten:


1 frische Bioforelle pro Person
Alufolie
Salz und Pfeffer
Herbes de Provence
etwas Knoblauchpaste oder frisch gepresste Knoblauchzehe
wenig Olivenöl

Die Forelle auf die Alufolie legen. Den Fisch innen salzen und etwas Knoblauchpaste verstreichen und aussen ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Herbes würzen und mit wenig Olivenöl betreufeln.
Den Fisch in die Folie einpacken, so dass man von oben öffnen kann, in eine feuerfeste Form geben und im vorgeheizten Ofen bei 230°C 30 Minuten backen.

Wie einen ganzen Fisch essen?
Auf einer Seite bei der Seitenlinie bis auf die Knochen einschneiden und das obere und untere Filet mit der Haut wegkippen und auf den Teller legen. Die Knochen und die Gräte können jetzt sorgfältig mit dem Schwanz von der anderen Hälfte des Fisches entfernt werden .

Freitag, 30. Januar 2015

Pizza mit Resten

Wenn mein Kühlschrank fast leer ist und ich doch noch etwas kochen sollte, dann packe ich alle Resten auf den Küchentisch und stelle so noch ein leckeres Essen zusammen. So ist auch diese Restenpizza entstanden, die mit einem gemischten Salat herrlich schmeckt. Lasse deiner Fantasie mit den Resten freien Lauf! Die berühmtesten Rezepte sind Restenrezepte: Pizza, Paella etc.

Zutaten:


1 Blätterteig
1 Sack geriebener Pizzakäse (150g)
1 kleine Büchse Thon
2 Tomaten
Resten von Käse
Gewürze

Teig auswallen und mit dem Pizzakäse beim Belegen beginnen. Diese Pizza bei 220° im vorgeheizten Ofen etwa 10 bis 15 Minuten backen.

Tahnees Quarkdessert mit Himbeeren

Quarkdesserts sind die Lieblingsdesserts meiner Tochter. Für meinen Geburtstag erhalte ich immer einen mit Himbeeren, weil ich so in die Früchte und auch in ihre Farbe vernarrt bin. Es gibt nichts frischeres nach einem üppigen Essen.

Zutaten:


500g Rahmquark
5 Blatt Gelatine, in kaltem Wasser eingeweicht
Zucker
200g gefrorene Himbeeren, aufgetaut und gezuckert

Quark nach Geschmack zuckern und verrühren.
Einige EL Quark in eine Pfanne geben und die abgetropfte Gelatine dazugeben, erwärmen und darin auflösen. Diese Masse wieder dem Quark beigeben und gut verrühren.

Den Quark in eine flache Schale geben und kühlstellen.

Vor dem Servieren die Himbeeren auf dem Quark verteilen oder in der Hälfte eine Schicht Beeren.



Panna Cotta

Wenn ich Gäste habe und nicht so recht weiss, was ich als Dessert auftischen soll, dann entscheide ich mich am Ende immer für dieses echt italienische Dessert, das man mit den Früchten allen Geschmäckern anpassen kann.

Zutaten:

6dl Halbrahm (oder 3dl Milch und 3dl Vollrahm)
2,5 EL Zucker
1 Vanillestängel, längs augeschnitten
4 Blatt Gelatine, 5 Minuten in kaltem Wasser eingeweichte

In einer Pfanne Halbrahm, Zucker und den Vanillestängel aufkochen, Hitze reduzieren und während ca. 10 Minuten auf 5dl einköcheln.

Die eingeweichte Gelatine abtropfen und sofort unter die heisse Flüssigkeit rühren. Das Ganze sofort in mit heissem Wasser vorgewärmte Schälchen oder Gläser geben und zugedeckt ca. 5 Stunden im Kühlschrank kühlstellen. Schälchen oder Gläser nicht füllen, damit es vor dem Servieren noch Platz hat für die Sauce.

Zutaten für Sauce:

200g Beeren nach Wahl
Zucker

Beeren und Zucker miteinander aufkochen und einige Minuten leicht köcheln lassen bis die Früchte weich sind. Kühlstellen.



Kochbananen

Ich habe mich immer gefragt, wie diese Kochbananen zu kochen seien und das müssen sie doch, sonst würden sie ja nicht so heissen. Die Überraschung war gross, als mir meine Tochter das Rezept vorkochte: Man kocht sie wie Kartoffeln!

Zutaten:


Kochbananen, geschält, in Rondellen geschnitten
Butter
schwarze Senfsamen
Curryblätter
Zucker
Salz
Cayennepfeffer

Die Bananenrondellen in Salzwasser weichkochen und dann das Wasser abgiessen.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen, schwarze Senfsamen (und Curryblätter) anbraten bis sie hüpfen, über die Bananenrondellen giessen. Mit etwas Zucker, Salz und Cayennepfeffer nach Geschmack würzen, wenden und als Beilage servieren.


Montag, 15. Dezember 2014

Frischer Früchtetee

Dieser kommt ganz schlicht daher, ist aber in der Kombination mit Sirup ein besonderer Genuss. Ich habe ihn bei einer Kollegin abgeschaut und mache ihn an besonders heissen Tagen.

Zutaten:

Früchteteebeutelchen
Holunderblütensirup

Mit Früchteteebeutelchen eine gewünschte Menge Tee herstellen und im Kühlschrank kühl stellen. Vor dem Genuss nach Belieben Holunderblütensirup beigeben. Und schon ist das herrlich frische Getränk trinkbereit!

Sonntag, 14. Dezember 2014

Soufflés aux épinards (Spinatsoufflés)

Dieses Rezept habe ich in meinem eigenen Kochbuch gefunden, auf schon etwas vergilbten Papier, aber meine Handschrift. Woher kommt es wohl? Ich weiss es nicht mehr.

Zutaten:


15 g Butter
15 g Mehl
100 g Spinat, gekocht in Purée
3 EL Rahm
Salz und Pfeffer und Muskatnuss
50g Reibkäse
2 Eier, Eiweiss und Eigelb getrennt

Die Butter in einer Pfanne schmelzen, das Mehl hinzufügen und eine Minute erhitzen. Spinat und Rahm zugeben, aufkochen und eine weitere Minute köcheln lassen. Die Masse sollte flüssig sein.
Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Salz, Pfeffer und Muskatnuss, Käse und Eigelb dazugeben. Eiweiss zu Schnee schlagen und der Masse sorgfältig unterrühren.

Im vorgeheizten Offen bei 200° 15 - 20 Minuten backen.

Zimtmousse

Dieses Rezept fand ich herausgeschnitten in einem alten Kochbuch meiner Mutter. Ich weiss nicht, woher es stammt. Da ich Mousse und Zimt liebe, habe ich es ausprobiert, es schmeckt nach Winterabend hinter dem Kamin und Weihnachten. Eine einfache Köstlichkeit.

Zutaten:


4 dl Vollrahm
100 g weisse Kochschokolade oder Couverture
4 g Zimt
frische Datteln oder Zwetschgen

Die 2 dl Rahm mit der zerstückelten Schokolade und dem Zimt aufkochen und kurze Zeit köcheln lassen. Anschliessend die Masse mit einem Mixer langsam kaltrühren.
Die andern 2 dl Rahm steifschlagen und in die kalte Zimtmasse unterziehen. Im Kühlschrank kühlstellen.

Mit in etwas Rotwein, Zucker und einem Zimtstängel augekochten Datteln oder Zwetschgen garnieren.





Josys Lebkuchen

Dieses Rezept habe ich von Edith, einer tollen Kochlehrerin. Sie servierte mir diesen Lebkuchen und ich bat umgehend um ihr Rezept. Ein Gedicht!

Zutaten:


3 - 3,5 dl Schlagrahm
1 Tasse Zucker
5 EL Birnel
2 EL Lebkuchengewürz
1 EL Zimt
2 dl Milch
1 - 1,5 TL Natron
3 EL Milch
500 g Ruchmehl

Den Schlagrahm leicht schlagen, den Zucker beigeben und weiterrühren. Den Birnel dazumischen. Die Gewürze in der Milch auflösen und beigeben. Natron mit 3 Esslöffeln lauwarmer Milch anrühren und zur Masse geben.
Löffelweise das Mehl daruntermischen, evt nicht alles verwenden. Die Masse sollte in Stücken von der Kelle reissen.

Jetzt die Masse in eine ausgebutterte und bemehlte Springform geben und bei 200 ° 30 - 40 Minuten backen. Den heissen Lebkuchen mit etwas Birnel bestreichen.

Schlagrahm oder Butter dazuservieren.