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Dienstag, 10. Februar 2026

Löwenzahnhonig

Im Naturkundeunterricht der vierten Klasse erklärte unser Lehrer, dass der Löwenzahn kein Unkraut, sondern eine wunderbare Nutzpflanze sei: Die Blätter könne man im Frühjahr als Salat verzehren, aus den Wurzeln Kaffee kochen und aus den Blüten einen Honig herstellen. Viele Jahre später habe ich nun endlich wissen wollen, ob das mit dem Honig auch wirklich stimme und nach etlichem Tüfteln ist mir dies auch geglückt! Es lohnt sich!


Zutaten:


100g  Blüten (gut schütteln, Grünes entfernen)
1/2     Zitrone
8 EL  Honig
6 dl   Wasser

Das Wasser in eine Pfanne geben, die in Scheiben geschnittene Zitrone, die gelben Blütenblätter dazugeben und 1 1/2 Stunden ziehen lassen. Dann 10 Minuten kochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und den Sirup zugedeckt über Nacht ziehen lassen.

Das Ganze durch ein Tuch absieben und die Flüssigkeit wieder zurück in die Pfanne geben. Mit dem Honig zusammen ca. 30 Minuten köcheln lassen bis die Masse dickflüssig wird . Einige Tropfen auf einen Teller geben und schauen, ob sie so dick sind wie Honig.

Heiss in die vorgewärmten Konfitürengläser abfüllen und mit Deckel verschliessen.



Sonntag, 29. September 2019

Löwenzahnsirup

Aus Löwenzahn kann man von den Wurzeln Kaffee herstellen, die Blätter werden zu Salat oder Suppe verarbeitet und aus den Blüten koche ich Honig oder Sirup - diese Pflanze ist sehr vielseitig nutzbar. Hier nun das Rezept vom Sirup.

Zutaten:


200g  Blüten (gut schütteln, Grünes weg)
1        Zitrone
1 kg   Zucker
1 l     Wasser

Zucker und Wasser solange kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und noch heiss über die Blüten giessen. Zusammen mit den in Scheiben geschnittenen Zitronen über Nacht kühl stellen.

Das Ganze durch ein Tuch abgiessen, nochmals aufkochen und den Sirup noch heiss in sterile Glasflaschen abfüllen und sofort verschliessen.






Zucchetti - Chutney

In meinem Garten wuchsen dieses Jahr genial viele Zucchetti. Da ich aber nicht alle essen kann, habe ich mich an die Einmachmöglichkeiten herangewagt und verschiedene ausprobiert. Hier nun mal eine sehr leckere, die sich sicher ein halbes Jahr halten kann. Dieses Chutney passt hervorragend zu Gegrilltem oder Gebratenem, sei es nun Fleisch oder Gemüse.

Zutaten:


1 kg  Zucchetti
300g Zwiebeln
     1  Handvoll Salz

Zutaten 1                                                                            
300 g Zucker oder 240 g Honig           
300 ml Essig                                         
2 EL Senf                                              

Zutaten 2
1 EL Currypulver
1 TL Pfefferkörner
1 EL Korianderpulver

Zutaten 3
2-3 EL Mehl



1. Zucchetti und Zwiebeln klein würfeln. Mit Salz vermischen und einige Stunden stehen lassen. Wasser nachher weggiessen.
2. Zutaten 1 zugeben, gut mischen und 15 Minuten köcheln lassen. Wer will, kann den Essig auch mit einem Drittel Wasser verdünnen. So wird das Chutney weniger sauer.
3. Zutaten 2 zugeben, gut mischen und 10 Minuten köcheln lassen.
4. Mehl mit etwas kaltem Wasser anrühren und zum Chutney geben, gut unterrühren und das Ganze
nochmals 10 Minuten köcheln lassen.
5. Das Chutney noch heiss in die vorgewärmten Schraubgläser füllen, verschliessen und auf dem
Deckel stehend abkühlen lassen.



Mittwoch, 21. Februar 2018

Megafeines Nutella

Zum Znüni lag irgendwann einmal ein unscheinbares Konfitürenglas voll Schokoladenaufstrich auf dem Tisch. Ich schnitt mit ein kleines Stück vom frischen Brot ab und probierte davon - wow - himmlisch gut, zum Aus - den - Socken - springen. Ich fragte sofort, welcher von unseren Mitarbeitern dies hergestellt hatte und bat ihn um sein Rezept. Hier sein sehr einfaches, aber sowas von leckeres Nutella:



Zutaten:

100g Butter
100g Akazienhonig oder Ahornsirup
100g Erdnuss- oder Mandelmus
2 TL Cacaopulver, ungesüsst, 70 - 80%

Alle Zutaten in eine Pfanne geben oder in eine Schüssel im Wasserbad, leicht erwärmen und vermischen. Die dickflüssige Masse in Gläser abfüllen und in den Kühlschrank stellen.
Wer eher auf Süsses steht, nimmt Honig, wer es weniger süss mag, entscheidet sich besser für Sirup.
Er schmeckt einfach herrlich!

Mittwoch, 24. Mai 2017

Löwenzahnknospensnack

Zu meinen Lieblingspflanze gehört mit manch andern der Löwenzahn. Die ganze Pflanze ist nicht nur essbar, sondern sehr lecker. Wer diese Pflanze auch so mag wie ich, der kocht aus ihr Honig oder Suppe, isst sie als Salat oder stellt einen kleinen Snack her aus den noch nicht zur Blüte gekommenen Knospen.
Diese wasche ich, salze sie und lege sie in Essig ein. So kann man sie zu einem Roggenbrot und Butter als Snack oder Vorspeise servieren.


Sonntag, 20. November 2016

Gummibärchen vegan und biologisch

Ich habe viele Rezepte ausprobiert, keines war richtig befriedigend und so habe ich hald getüfftelt und dieses Rezept ist dabei herausgekommen: vegetarisch und biologisch!



Zutaten:

1,5 dl Bio Beeren- oder Fruchtsaft
wenig Bio Zitronensaft
6 g Bio Agar Agar in Pulverform
Bio Honig  oder Agavendicksaft zum Süssen, nach Belieben

Alle Zutaten kalt zusammenmischen und 5-6 Minuten köcheln lassen. Dann in kleine Backförmchen giessen oder auf Kuchenblech verteilen und nachher in die festgewordene Gummimasse mit kleinen Guetzliförmchen Formen ausstecken oder einfach in Streifchen schneiden.

                        

Sonntag, 14. Dezember 2014

Dolce de leche (argentinische Milchkonfitüre)

Ich habe mal ein Konfitürenglas voll dieser Herrlichkeit als Geschenk erhalten und wollte dann, die Neugier ist aller Laster Anfang, diese Konfitüre auch selbst herstellen. Im Internet bin ich auf einen kleinen Beitrag gefallen, in dem die Herstellung ganz unkompliziert erklärt wird. Sofort ging ich ans Werk und im Handumdrehen konnte ich nun jederzeit diesen himmlischen südamerikanischen Brotaufstrich selber herzaubern. Einfach unwiderstehlich! Unbedingt ausprobieren!

Zutaten:


3 kleine Konservendosen gezuckerte Kondensmilch

Ein Tuch in den Dampfkochtopf legen, damit die Dosen nicht scheppern, die Dosen daraufstellen und den Topf soweit mit kaltem Wasser füllen, dass die Dosen 3/4 im Wasser stehen.
Kochtopf schliessen und langsam aufheizen. Sobald der Druck auf der ersten Markierung ist, 20 Minuten kochen lassen, dann vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Mit frischem Brot geniessen!

Sonntag, 23. Januar 2011

Dattelchutney

Wir haben zu Weihnachten ein Pack getrocknete Datteln geschenkt bekommen und, aber keiner mochte sie essen mag. Also haben wir daraus ein Chutney hergestellt, das zu meiner Überraschung herrlich schmeckt! Die Datteln verlieren ihren starken Geschmack und das trockene Gefühl im Mund ist weg! Schmeckt super zu Wild, Pappads, Pappadams oder Schwarzbrot.

Zutaten:


250 g getrocknete Datteln, entsteint und gehackt
1 halbe Zwiebel, gehackt
1 halbe Knoblauchzehe, gehackt
1 Würfel Bouillon
1 Prise Chilipfeffer
1 gehäufter TL Panch Phoram
Wasser
Zucker

Punch Phoram in Öl anbraten.
Zwiebeln und Knoblauch beifügen.
Chilipfeffer, Datteln, Bouillonwürfel und Wasser beifügen.

Das Ganze köcheln lassen, bis alles weichgekocht ist.



Donnerstag, 13. Januar 2011

Bengalisches Tomatenchutney

Wenn einfach noch etwas Peppiges auf dem Tisch fehlt, so ist dieses Tomatenchutney gerade richtig. Es lässt sich zu fast allem kombinieren: Fleisch, Gemüse, Reis ...

Zutaten:


ca. 1 EL Ingwer, gerieben
1/2 TL Panch Phoram ("cinq épices": Koriander, Fenchelsamen, Änis, Zimt, Pfeffer, Gewürznelken) 
2 rote Chilischoten, getrocknet, gehackt
6 Knoblauchzehen, fein gehackt
450 g Tomaten, gehackt
1 TL Salz
75 g Zucker


Panch Phoram in relativ viel Öl anbraten. Chilis, Ingwer und Knoblauch hinzufügen; kurz weiterbraten.

Chilis entfernen. (Wer scharf liebt, lässt sie drin) Tomaten hinzufügen.

Alles zusammen 15 - 20 Minuten köcheln.

Kann warm oder kalt serviert werden.



Donnerstag, 28. Oktober 2010

Quittenpasten

Schon oft habe ich Quittengelée hergestellt und die eigentliche Frucht hernach weggeworfen. Bis mein Mann mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass seine Grossmutter mit den Früchten immer Pasten gekocht hatte. Gesagt - getan! Hier das Rezept, das gute alte Zeiten heraufbeschwört:

Zutaten:

500 g Quittenmark ( gekochte Früchte ohne Schale und Gehäuse )
400 g Zucker
1 Messerspitze Sandelpulver ( zum Färben ) oder Lebensmittelfarbstoff

Quittenmark und Zucker vermischen und mixen. Unter Rühren einkochen, bis sich die Masse ballt und von der Pfanne löst. Braucht etwas Geduld! Es kann gut eine halbe Stunde dauern.

Die fertiggekochte Masse wird auf ein mit Pergamentpapier oder Alufolie belegtes Blech 1/2 cm dick ausgestrichen. Einige Tage trocknenlassen, Formen ausschneiden oder mit Guetzliformen ausstechen, in Zucker wenden und nicht allzu lange aufbewahren.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Walnuss-Chutney (Indisch)

Wer mal keine Lust auf eine Sauce zum Fleisch hat oder einfach etwas Frisches auf sein Brot streichen möchte, kann es doch mit dem Akhrote Chutney, wie es auf Hindi heisst, versuchen. Es ist schnell gemacht und schmeckt fantastisch.

Zutaten:


50 g gemahlene Walnüsse
1/4 TL Salz
1/2 TL Cayennepfeffer
75 g griechischer Naturjoghurt

Alles miteinander vermischen.