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Montag, 6. Dezember 2021

Mittelalterliche gebratene Brotküchlein

Ich bin zufällig auf ein mittelalterliches Rezept gestossen, das altes Brot zu Küchlein verwerten lässt. Die Mengenangaben fehlen fast ganz, was aber nicht so tragisch ist, mit etwas Erfahrung im Kochen kann man diese leckeren Küchlein sicher herstellen.

Zutaten:

Peterli, eine Handvoll

etwas Wasser

weisses Brot

Eier

Mehl

Salz, (versaltz es nit)

Den grob zerhackten Peterli mit Wasser und Brot zerstossen, dann durch ein sauberes Tuch geben, um  die Flüssigkeit wieder zu entziehen.

Dieser Masse ein bis zwei Eier (kommt auf die Menge des Brotes draufan), etwas Salz und so viel Mehl beigeben, dass ein nicht zu fester Teig entsteht.

Kleine, flache Küchlein formen und in einer Bratpfanne mit etwas Öl beidseitig braun braten.



Samstag, 9. Oktober 2021

Bannocks (Schottisches Fladenbrot)

Da meine Kinder schottische Vorfahren haben, machte ich mich auf die Suche nach einem schottischen Rezept und fand die Bannocks. Diese werden in einer Pfanne gebacken. Ursprünglich wurde dem Teig kein Triebmittel zugesetzt und das Brot zunächst in glühender Asche gebacken, ehe es in einer Pfanne vor dem Essen nachgeröstet wurde. Die Oberfläche wurde durch diese Herstellung sehr dunkel.

Die Bezeichnung Bannock stammt möglicherweise vom gälischen Wort bannach ab, was wiederum abgeleitet ist von dem lateinischen Wort panicium (Brot). Nachzulesen auf Wikipedia.

Zutaten:

400g Mehl

7g Trockenhefe oder entsprechend mehr Frischhefe

1 TL Zucker

1 TL Salz

2,5 dl warmes Wasser

etwas Öl für das Backen in der Pfanne


Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig kneten.

Eine Stunde gehen lassen.

Kleine daumendicke Fladen kneten.

Etwas Öl in eine Bratpfanne geben und die kleinen Teigfladen bei mittlerer Hitze beidseitig je ca. 5 Minuten backen.

Wer möchte, kann die gebackenen Bannocks aufschneiden und mit Frischkäse, gebratenen Speckstreifen und Kräutern belegen.





Topfbrot

Ich backe mein Brot meistens selbst. Da ich aber nicht immer das gleiche Rezept ausprobieren möchte, habe ich mich entschieden, einmal ein Topfbrot auszuprobieren. Dieses No-Knead-Bread-Grundrezept stammt vom  amerikanischen Bäcker Jim Lahey und erschien 2006 erstmals in der „New York Times“. Es ist der einfachste Brotteig überhaupt, man eigentlich nichts falsch machen und das Brot schmeckt einfach himmlisch!

Zutaten:

400g Mehl, ich nehme 1/3 Roggenschrotmehl und 2/3 Weissmehl

2 TL Salz

1 Beutel Trockenhefe 

360 ml Wasser, lauwarm

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig verrühren.

10 bis 20 Stunden in der mit einem Küchentuch abgedeckten Schüssel gehen lassen. Dies ist auch im Kühlschrank möglich.

Auf bemehlter Unterlage mit einem Teigspachtel von allen Seiten mehrmals den äusseren Rand in die Teigmitte falten.

Mit den Faltungen nach unten in eine mit Backpapier ausgeschlagene Schüssel geben und nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Ofen und den Gusseisentopf auf 230 Grad vorheizen. Achtung: Der Topf ist nachher heiss!

Den Teig zusammen mit dem Backpapier in den heissen Topf geben: 30 Minuten mit Deckel backen, dann noch 10 bis 15 Minuten ohne Deckel backen.



Nach dem Backen 20 Minuten abkühlen lassen, bevor man es anschneidet.






Dienstag, 1. September 2020

Bananenbrot

Ich habe bis jetzt immer meine zu reifen Bananen weggeworfen, weil ich sie nicht mehr essen kann. Mit diesem Rezept kann ich nun zwei Fliegen auf einen Schlag erwischen, denn ich verwerte nun die alten Bananen und erhalte zusätzlich ein leckeres Brot. Mehr Bananen liebt, muss dieses Rezept unbedingt ausprobieren:

Zutaten:

2 sehr reife Bananen
50 g Kokosfett oder 80g Butter
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
80g Honig oder 100g Zucker
1 Ei oder 2-3 EL Apfelmus
185g Mehl

Die reifen Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken, das Kokosfett dazugeben und gut vermischen.

Honig, Salz und das Apfelmus zugeben und wieder gut mischen.

Jetzt das Backpulver und dann das Mehl portionenenweise mit einem Schwingbesen unterrühren.

Im auf 180° vorgeheizten Ofen 60 Minuten in einer Cakeform oder 25 Minuten in einer Muffinform backen.




Freitag, 10. April 2020

Brot mit Backpulver backen

In der Not frisst der Teufel Fliegen - oder ich backe hald ohne Hefe doch ein feines Brot!
Trotz Hefemangel, da gewisse Menschen Hamsterkäufe nicht lassen konnten, backe ich weiter mein eigenes Brot und nehme eben Backpulver statt Hefe.

Zutaten:


500 g Mehl
15 g Backpulver (= 2 Päckchen à 7 g)
1,5 TL Salz
3,5 dl kaltes Wasser

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig kneten.

Bei 220 Grad 35 Minuten backen.





Sonntag, 31. März 2019

Apfelbrötchen

Eigentlich wollte ich nur meine vielen Äpfel von meinem Apfelbaum verwerten und da ich noch Brot backen wollte, hackte ich noch zwei Äpfel in den Brotteig. Als Zmorge oder Znüni eignen sich diese Apfelbrötchen wunderbar.

Zutaten:

150 g Sauerrahm oder Quark
 6 EL Milch
 6 EL Öl
  75 g Zucker und Zimt
300 g Mehl
    3/4 Päckchen Hefe
       2 Äpfel, kleingehackt, erst hacken, wenn der Teig aufgegangen ist (oder andere Früchte)

Alles, ausser den Äpfeln, miteinander vermengen und zu einem Teig kneten. Eine Stunde aufgehen lassen, die Äpfel kleinhacken und darunterkneten. Kleine Brötchen formen, mit etwas Zucker und Zimt überstreuen und je nach Grösse bei auf 220 Grad C vorgeheiztem Ofen ca. 20 bis 25 Minuten backen.



Donnerstag, 7. Februar 2019

Crackers

Ich möchte weniger Abfall produzieren, somit sind das Selbermachen oder das Unverpackt-Einkaufen die Alternativen. Bei den Crackers habe ich mich entschlossen, sie selber zu backen.


Zutaten:

300g Mehl, ich habe hier Dinkelmehl verwendet
1 TL Zucker
1TL Salz
2TL Backpulver
60g Butter
150g kaltes Wasser

Ergibt 2 Bleche voll.

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten und auf einem Backpapier dünn ausgewallt und eingerollt im Kühlschrank 1 Stunde kühl stellen.
Mit dem Teigroller kleine Quadrate schneiden, mit der Gabel jedes Quadrat einstechen und bei 200° Grad 9 bis 10 Minuten backen.
Das Backblech herausnehmen, die Crackers mit Öl bepinseln und nach Wunsch mit Salz, Gewürzen oder Käse bestreuen. Nochmals 2 bis 3 Minuten backen.

Freitag, 14. April 2017

Naan - Indisches Brot

Es geht doch nichts über frisches Brot. Und wenn man gerne mal auch etwas Abwechslung wünscht, stösst man unweigerlich auf die leckeren Naan, die frisch zubereitet einfach himmlisch duften und von mir förmlich "aufgefressen" werden. In den Supermärkten findet man sie vakuumverpackt, aber seit ich sie im indischen Quartier von Paris, rund um Gard du Nord, frisch zubereitet serviert bekommen habe, schmecken mir die verpackten nicht mehr.



Zutaten für 6 Stück:

7, 5 dl Milch
75 g Vollmilchjoghurt
250 g Mehln
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
7 g Trockenhefe
1 EL Öl
1 Ei
nach Wunsch: frischer Knoblauch, gehackt
                        oder frischer Koriander, gehackt
                        Kümmel
                        Wildkräuter wie z.B. Brennnesselblätter, gehackt

Alles ausser dem Joghurt gut vermischen, Joghurt beigeben und das Ganze zu einem Teig kneten.
6 Kugeln formen und diese auf bemehlter Arbeitsfläche mit dem Wallholz zu dünnen Fladen auswallen.
Bratpfanne erhitzen und die Fladen bei starker Hitze auf der einen Seite ca. 1 Minute braten bis sich Blasen bilden. Fladen wenden und die zweite Seite auch ca. 1 Minute braten.

Montag, 28. März 2016

Pizzateig

Früher hatten wir im Garten einen richtigen Holzpizzaofen. Unterdessen hat ihn das Zeitliche gesegnet und ich backe eben meine Pizzas im normalen Ofen. Der Holzfeuergeschmack fehlt, aber die Pizzas sind ebenso lecker. Der Teig und der Beleg bleiben ja doch immer die selben. Bleiben Teigresten, lässt sich am Ende ein feines Brot daraus backen.



Zutaten für den Pizzateig für 6 Pizzas:

400g Mehl
   7g Trockenhefe
   2dl lauwarmes Wasser
 1 TL Salz
 2 EL Olivenöl

Mehl, Hefe und Salz gut miteinander vermischen. Olivenöl und Wasser beigeben und alle Zutaten zu einem weichen und geschmeidigen Teig kneten. Nach einer Stunde aufgehen lassen, je 200g zu einem runden, dünnen Teig auswallen.
Beleg auf der Pizza verteilen: Zerdrückte Pelatis, geriebener Mozzarella, Schinken, Thon, Crevetten, Oliven, Peperoni etc. je nach Wunsch und die Pizza im auf 240 Grad vorgeheiztem Ofen je nach Ofen ca. 6 bis 10 Minuten backen.



Mittwoch, 30. Juli 2014

Butterzopf

Während ich in Frankreich wohnte, verwöhnte ich all meine Nachbar hie und da mit einem Zopf, DAS Schweizer Brot für den Zmorge. Am 6. Dezember brachte ich ihnen Grittibänze, dasselbe Brot, aber in Form von einem kleinen Männchen, nur mit etwas mehr Zuckerbeigabe. Schon voraus freute sich meine Nachbarschaft auf diese kleinen Geschenke.
Bevor ich wegzog, gab ich ihnen mein Rezept und nun werden südlich von Paris wacker Zöpfe gebacken und bei jedem Bissen wird vielleicht an mich gedacht.




Zutaten:

500g Mehl
      1 Beutel Trockenhefe
 3 dl Milch
1 TL Salz
1 EL Zucker
 50 g Butter
etwas Kaffeerahm zum Einstreichen des Zopfes

Butter in einer Pfanne schmelzen, vom Herd nehmen und die kalte Milch in die Pfanne giessen.
Das Mehl mit der Trockenhefe, dem Salz und dem Zucker gut vermischen.
Die lauwarme Milch zugiessen und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Teig in der Schüssel zugedeckt während einer Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen.
Teig in zwei gleich lange Strangen rollen und damit einen Zopf formen. Diesen Zopf auf das Backblech legen und nochmals 30 Minuten aufgehen lassen. Vor dem Backen den Zopf mit etwas Kaffeerahm einstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 220° 30-40 Minuten backen.