Sonntag, 10. April 2016

Bubble Tea

Während eines Spaziergangs in Paris entdeckten meine Kinder einen Bubble Tea shop und da dieser bubble tea so lecker aussah, MUSSTEN wir dieses anmächelige Getränk einfach probieren. Schon nur diese Tapiokakugeln sehen lustig aus und wenn man sie mit einem Röhrchen aufsaugt, ist gute Laune angesagt. Wehe, es bleibt ein dickeres Perlchen im Röhrchen stecken! Man saugt natürlich stärker und eine ganze Ladung Perlen schiesst einem in den Hals!
In einem Asialaden kauften wir uns diese Tapiokaperlen und machten uns zu hause wieder und wieder diese Bubble Teas.

        
 

Zutaten:

Tapiokaperlen, 8 Hände voll für 4 Gläser
Lieblingstee, Sirup oder Fruchtsaft
Eiswürfel

Lieblingstee aufkochen und erkalten lassen, wer ihn sehr kalt mag, stellt ihn in den Kühlschrank.
Kleine Pfanne mit Wasser füllen und die Tapiokaperlen hineingeben und erhitzen. Stetig umrühren. Sobald die Perlen schwimmen, Hitze reduzieren und die Perlen 30 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, damit die Perlen nicht anbrennen.

Wasser mit einem Sieb abgiessen und die Perlen mit kaltem Wasser spülen, in eine Schüssel geben und mit etwas Sirup ca. 20 Minuten marinieren. Perlen bei Raumtemperatur lagern und innerhalb von 24 Stunden verzehren, sonst härten sie wieder ab.

1-2 EL Tapiokaperlen in ein Glas geben, Eiswürfel dazu geben und den kalten Tee darübergiessen. Vielleicht sollte man sich extrabreite Röhrchen besorgen, damit die Perlen auch durchrutschen können.

 

Freitag, 8. April 2016

Sommergetränk Spritz

Entdeckt habe ich dieses erfrischende Getränk letzten Sommer in Venedig. Ein warmer Abend und ein Spritz mit Freunden ist einfach super!



Zutaten:

Sekt oder Weisswein
Mineralwasser
Bitterapéro wie z.B. Apice

Variante: Zitronensaft und Zironensirup beigeben

Je ein Drittel jeder Zutat gut gekühlt mit einem Eiswürfel in einem Glas servieren und geniessen.

Sonntag, 3. April 2016

Rote Linsen an Thai-Curry-Sauce

Wenn ich nicht weiss, was ich als Beilage kochen soll, dann mach ich mir Linsen. Nach Lust und Laune kann man sie mal in Bouillon oder in einer Currysauce kochen. Linsen sind sehr gesund, haben sie doch alles was der Mensch als Grundnahrung braucht. In Indien isst man sie jeden Tag, sie sind als Fleischersatz in jedem vegetarischen Menu.



Zutaten:

300 g rote Linsen
   5 dl Kokosnussmilch
   1 kleiner Bouillonwürfel
   1 TL rote Thaicurrypaste

Linsen und Kokosnussmilch in eine Pfanne geben, Bouillon und Thaicurrypaste dazugeben. Auf kleinem Feuer halb zugedeckt 25 Minuten köcheln lassen. Immer wieder gut rühren und etwas Wasser zugeben, damit die Linsen nicht anbrennen. Wenn die Linsen zerfallen, sind sie lind.

Samstag, 2. April 2016

Ramequins

Ich war immer der Meinung, dass Soufflés etwas sehr kompliziertes seien, aber mit diesem Rezept gelingt es im Handumdrehen. Schnell zubereitet und gebacken, einfach herrlich!



Zutaten für 4 Personen:

160 g geriebener Parmesan
8  EL Rahm
4  Eier
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Eine kleine Gratinform mit heissem Wasser füllen und in den Backofen stellen, damit mehr Feuchtigkeit im Ofen entsteht. 6 kleine ofenfeste Gratinförmchen gut ausbuttern. Den Käse mit dem Rahm und den Eigelb mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die Eiweisse sehr steif schlagen und vorsichtig unter die Käsemasse ziehen. In die Förmchen füllen, jedes Förmchen jedoch nur etwa zu 3/4 füllen und im Backofen 20 Minuten backen.

Welche Eier für was?

Wie frisch sind Eier?

Mindestreife 3 Tage
Beste Geschmacksentwicklung 7 - 14 Tage
Mit natürlichem Schutz gegen Keime 20 Tage
Im Kühlschrank haltbar 4 - 5 Wochen

Das Eiweiss bleibt beim frischen Ei kompakt, erst mit dem Alter verflüssigt sich das Eiweiss.

Für Gerichte mir rohen Eiern
Für Gerichte mit rohen Eiern max. 17 Tage alte Eier verwenden. Fertige Roheierspeisen sofort kühl stellen und am gleichen Tag konsumieren.

Zum Backen und Kochen
Wenn die Eier auf 70 - 75 Grad erhitzt werden, werden alle Salmonellen abgetötet. So können bis max. 74 Tage alte Eier verwendet werden.
Zum Hartkochen empfiehlt es sich 7 - 14 Tage alte Eier zu verwenden, weil zu diesem Zeitpunkt die Luftkammern im Innern des Eis bereits vergrössert sind und somit die Druckunterschiede während des Kochens besser ausgeglichen werden können. Die Eischale bricht weniger und das Ei lässt sich besser schälen. Kochzeit je nach Grösse beträgt 10 - 12 Minuten.

Am Besten lässt man die gekochten Eier im Kochwasser erkalten, denn ein Abschrecken mit kaltem Wasser verkürzt die Haltbarkeit, da Bakterien im Wasser durch die Eierschale ins Innere eindringen. Nicht abgeschreckte Eier halten bei Raumtemperatur rund einen Monat. Abgeschreckte Eier sollten bei Raumtemperatur nach max. 3 Tagen gegessen werden oder sind im Kühlschrank  1 bis 2 Wochen haltbar. Industriell gefärbte Eier sind sogar über mehrere Monate haltbar, weil beim Färben ein Schutzlack verwendet wird.



Montag, 28. März 2016

Pizzateig

Früher hatten wir im Garten einen richtigen Holzpizzaofen. Unterdessen hat ihn das Zeitliche gesegnet und ich backe eben meine Pizzas im normalen Ofen. Der Holzfeuergeschmack fehlt, aber die Pizzas sind ebenso lecker. Der Teig und der Beleg bleiben ja doch immer die selben. Bleiben Teigresten, lässt sich am Ende ein feines Brot daraus backen.



Zutaten für den Pizzateig für 6 Pizzas:

400g Mehl
   7g Trockenhefe
   2dl lauwarmes Wasser
 1 TL Salz
 2 EL Olivenöl

Mehl, Hefe und Salz gut miteinander vermischen. Olivenöl und Wasser beigeben und alle Zutaten zu einem weichen und geschmeidigen Teig kneten. Nach einer Stunde aufgehen lassen, je 200g zu einem runden, dünnen Teig auswallen.
Beleg auf der Pizza verteilen: Zerdrückte Pelatis, geriebener Mozzarella, Schinken, Thon, Crevetten, Oliven, Peperoni etc. je nach Wunsch und die Pizza im auf 240 Grad vorgeheiztem Ofen je nach Ofen ca. 6 bis 10 Minuten backen.



Knusperkartoffeln

Wenn es schnell gehen muss und ich aber Kartoffeln essen möchte, dazu noch knusprige, dann komme ich um meine Ofenkartoffeln nicht herum. Schnell ist bei diesem Rezept eher relativ, bis die Kartoffeln fertig sind, dauert es doch 40 Minuten. Eine Zeitspanne, die sich lohnt mit Kochen und einem Apéro zu überbrücken.



Zutaten:


Kartoffeln, 300g für 2 Personen
Olivenöl
Salz
Rosmarin in Nadeln
Rosmarinpulver
Thymianpulver


Die Kartoffeln mit der Schale oder geschält in nicht allzu grosse Stücke schneiden und auf ein Ofenblech verteilen. Mit Olivenöl beträufeln und salzen. Würzen mit den Rosmarinnadeln und dem Rosmarin- und Thymianpulver. Gut wenden und für 30 Minuten im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen knusprig backen.

Sonntag, 10. Mai 2015

Indisches Lammcurry

In meiner Küche habe ich viele Gewürze aus aller Herren Länder und mit diesen spiele ich beim Kochen wie auf einem Klavier. Je nach Laune geht die Reise mal nach Westen oder Osten. Heute hatte ich Lust nach Indien zu reisen und habe meine Lieblingsgewürze bereitgestellt: Curcuma, Kreuzkümmel, Koriander, Senfsamen und Ingwer. Mit diesen Gewürzen lassen sich herrliche Curries kochen. Eines ist dieses hier:



Zutaten:

800g Lammvoressen, mager und in nicht allzu grosse Würfel geschnitten
1 grosse Zwiebel, gehackt
1 TL braune Senfsamen
2 TL Ingwer
2 TL Kreuzkümmel
2 TL Curcuma
4 TL Koriander
Pfeffer aus der Mühle
8 Tomaten, in kleine Stücke geschnitten
1 TL Meersalz

Fleisch, Zwiebeln und Senfsamen in wenig Öl andämpfen, alle Gewürze beigeben und mitdämpfen. Die Tomaten und das Meersalz zugeben und 1 1/2 Stunden köcheln lassen. Wenn zuviel Wasser verdampft und so zuwenig Sauce bleibt, kann man etwas Wasser zugeben. Die Sauce sollte aber cremig bleiben.

Zu Basmatireis oder Weizen servieren.

Pouletbeinchen im Gemüsebad

Wieder mal habe ich mit Resten aus dem Kühlschrank und dem Tiefkühler ein herrliches Essen gezaubert. Was am Ende der Woche so vor dem grossen Wochenendeinkauf gefunden wird: Eine nicht mehr ganz frische Tomate, eine Zucchetti und vier Karotten. Im Tiefkühler finde ich noch zwei Packungen vorgewürzte Pouletbeinchen, ein Aktionskauf. Also mal munter zusammenstellen.



Zutaten:
Gemüseresten, hier 1 Tomate, 1 Zucchetti und 4 Karotten, in nicht zu kleine Stücke schneiden
Pouletbeinchen, vorgewürzt oder selber stark würzen
1 Gemüsebouillonwürfel
5 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel, gehackt
Pfeffer aus der Mühle
2 TL Maizena

Die Pouletbeinchen gut anbraten und in eine hohe Pfanne geben. Alles ausser dem Maizena zum Fleisch geben, mit Wasser auffüllen, bis die Beinchen knapp bedeckt sind.
Das Ganze 1 1/2 Stunden köcheln lassen.
Am Schluss das Maizena in wenig kaltem Wasser anrühren, begeben und alles kurz aufkochen lassen, damit das Maizena bindet.

Sonntag, 19. April 2015

Rahmsaucen

Rahmsaucen kann man zu allem gebratenem Fleisch oder Fisch herstellen. Sobald das Fleisch angebraten ist, gebe ich einige dl Wasser zum Fleisch, damit ich den Bratfond in der Bratpfanne mit der Bratkelle auflösen kann. Dann gibt man je nach der Menge des Kochgutes einen Bouillonwürfel dazu und lässt das Fleisch je nach Rezept darin fertigkochen oder kurz aufkochen. Am Schluss 1 bis 2 dl Voll- oder Halbrahm dazugeben und kurz aufwärmen. Nachwürzen mit Salz und Pfeffer und schon ist eine perfekte Sauce entstanden.

Sollte die Sauce zu flüssig sein, kann man einen gehäuften TL voll Kartoffelstärke in etwas Wasser aufgelöst der Sauce beigeben und unter rühren kurz aufkochen.