Sonntag, 14. Dezember 2014

Dolce de leche (argentinische Milchkonfitüre)

Ich habe mal ein Konfitürenglas voll dieser Herrlichkeit als Geschenk erhalten und wollte dann, die Neugier ist aller Laster Anfang, diese Konfitüre auch selbst herstellen. Im Internet bin ich auf einen kleinen Beitrag gefallen, in dem die Herstellung ganz unkompliziert erklärt wird. Sofort ging ich ans Werk und im Handumdrehen konnte ich nun jederzeit diesen himmlischen südamerikanischen Brotaufstrich selber herzaubern. Einfach unwiderstehlich! Unbedingt ausprobieren!

Zutaten:


3 kleine Konservendosen gezuckerte Kondensmilch

Ein Tuch in den Dampfkochtopf legen, damit die Dosen nicht scheppern, die Dosen daraufstellen und den Topf soweit mit kaltem Wasser füllen, dass die Dosen 3/4 im Wasser stehen.
Kochtopf schliessen und langsam aufheizen. Sobald der Druck auf der ersten Markierung ist, 20 Minuten kochen lassen, dann vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Mit frischem Brot geniessen!

Freitag, 10. Oktober 2014

Bananenfrappé à la Suzie

Dieses Frappé ist im Handumdrehen fertig und schmeckt wie dies im Restaurant - oder besser?

Zutaten:

1 Banane
3 Kugeln Vanilleglace
3 - 4 dl Milch

Banane zerkleinern und in hohes Gefäss geben, Glace dazugeben, mit Milch bis 5dl-Marke auffüllen und mit Stabmixer mixen.



Käsekuchen

Einmal gebacken - immer wieder gebacken: Der klassische Käsekuchen!

Zutaten:

250 g Käse, eventuell Resten, mit Röstiraffel geraffelt
1 1/2 EL Mehl
3 dl Milch
2 Eier, zerquirlt
180g Naturyoghurt
250g Kuchen- oder Blätterteig
Salz und Pfeffer

Kuchenteig auswallen, in das gefettete Kuchenblech geben und den Boden einige Male mit der Gabel anstechen.
Den Käse mit dem Mehl vermischen und dann die restlichen Zutaten beimischen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220 ° 30 - 40 Minuten backen.

Bami Goreng Regina

Die Gotte meines Sohnes ist sehr beschäfftigt, kocht aber gern, wenn sie mal etwas Zeit dafür hat. Bei einer Einladung hat sie in Windeseile dieses asiatische Nudelgericht hergezaubert, das hinreissend schmeckt. Es braucht nicht viel Zeit und ist einfach zu kochen. Lohnt sich!

Zutaten:


400g Pouletgeschnetzeltes
Mehl
1 Ei, nur zerquirltes Eiweiss
1 Lauch
3 kleine Karotten
2 verschiedenfarbige Peperonis, in lange schmale Streifen geschnitten
1 Sojasprossen im Glas
Sojasauce
400g normale oder chinesische Nudeln
Curry, Salz, Pfeffer

Das Pouletfleisch im Eiweiss drehen und in Mehl wenden. Gut anbraten, dann das Gemüse zugeben, etwas anbraten, am Schluss die Sojasprossen zugeben und kurz mitbraten. Alles mit reichlich Sojasauce ablöschen. Würzen mit Salz, Pfeffer und scharfem (oder mildem) Curry. Die Sauce weiterköcheln lassen.

Unterdessen die Nudeln kochen und abgiessen.

Sauce über die Nudeln geben und alles gut vermischen.





Fondue Chinoise Saucen

Meine Saucen haben einen riesigen Erfolg, frisch hergestellt ist eben schon besser als Fertigsaucen. Hier vier meiner allerbesten:

Knoblauchsauce:
4 Knoblauchzehen fein hacken, 2 EL Mayonnaise und 2 EL Naturyoghurt dazurühren. Etwas Salz und Pfeffer zugeben und gut umrühren.

Tartarsauce:
3 Essiggurken, 3 Schalotten fein gehackt, 8 Kapern fein gehackt und ein feingehacktes Peterlisträusschen mit 2 EL Mayonnaise und 2 EL Naturyoghurt vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

 Meerrettichsauce:
2 EL Mayonnaise und  2 EL Sauerrahm oder Naturyoghurt mit 1 EL Meerrettich aus der Tube vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Wer will, kann einen Schuss Weissweinessig und Orangensaft zumischen.

Cocktailsauce:
Der Grundsauce aus 2EL Mayonnaise und 2 EL Naturyoghurt einen EL Ketchup beimischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wer will, kann auch hier einen Schuss Worcestershire-Sauce und ein paar Tropfen Cognac beigeben.




Tinas Fleischvögel

Als ich Tina kennen lernte, war sie erst sechszehn Jahre alt. Später, als sie dann mit ihrem Freund zusammenzog, kam sie regelmässig zu mir, um einige meiner Rezepte mit mir zusammen nachzukochen. Hie und da kochten wir dann auch Rezepte von ihrer Mutter wie dieses Superrezept der Fleischvögel. Sagt nicht, ihr habt Fleischvögel nicht gern - um diese Fleischvögel werdet ihr euch reissen!



Zutaten für die Fleischvögel:

18 dünne Rindsplätzli (vom Mezger für Fleischvögel verlangen)
18 kleine Chipolatas
18 Tranchen Bratspeck
Senf
Zahnstocher
wenig Mehl

Zutaten für die Füllung:

4 Knoblauchzehen
4 mittlere Zwiebeln
1 Bund Schnittlauch      alles fein gehackt
1 Bünde Peterli

Zutaten für die Sauce:

4  Rüebli, in Stängeli geschnitten
2 Tomaten, in kleine Schnitze geschnitten
1 Dose Champignons
1 kleine Dose Eierschwämme
4 dl Bratensauce
3 dl  Rotwein
4 Knoblauchzehen
4 Markbeine oder mehr

Die Chipolatas in vor dem Siedepunkt erhitztes Wasser 15 Minuten ziehen lassen.
Die Rindsplätzli auslegen, mit Senf bestreichen und würzen. Ungefähr einen gehäuften KL voll Füllung auf jedes Plätzli verteilen,einen Chipolata am Ende des Plätzchens hinlegen und das Fleisch aufrollen, mit einer Specktranche umwickeln und die Enden mit Zahnstocher feststecken. Die Enden der Fleischvögel in Mehl wenden und bei relativ starker Hitze portionenweise braun anbraten.In einem Brattopf weglegen.

Mit dem Bratensatz die Zutaten für die Sauce kurz anbraten und dann mit dem Rotwein ablöschen. Den Bratensatz in der Bratpfanne auflösen, die Bratensauce dazugeben und kurz aufkochen.

Die Sauce über die Fleischvögelin in den Brattopf geben und alles unter gelegentlichem Umrühren 1 Stunde 30 Minuten leicht köcheln lassen.

Passt hervorragend zu Kartoffelstock, Kartoffelgratin, Pommes Duchesses und Gemüse.

Dienstag, 9. September 2014

Gefüllte Weinrebenblätterrollen

Dieses Rezept stammt auch von meiner Freundin Zeyno aus der Türkei. Sie gab mir diese Rollen zum Probieren mit und ich MUSSTE sie nachher unbedingt nach dem Rezept bitten, diese selbstgekochten Rollen schmecken wie Ferien in der Türkei oder Griechenland!

Zutaten:

40 - 50 Weinrebenblätter (ca. 350g)


für die Füllung:
250 g Reis
1 dl Olivenöl
50 g Pinienkerne
50 g Korinthen (kleine schwarze getrocknete Trauben)
250g Zwiebeln, fein gehackt
1 TL Salz
1 TL Zucker
6 dl kochendes Wasser und Bouillonpulver
1 Bund Petersilie, fein gehackt
1 Bund Dill, fein gehackt
1 Bund Pfefferminze, fein gehackt

Den Reis waschen und 1 Stunde in kaltem Wasser einlegen - ebenso die Weinrebenblätter in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergiessen und 1 Stunde stehen lassen. Nachher Reis und Blätter gut abtropfen.

Olivenöl erhitzen, die Pinienkerne leicht rösten, die Zwiebeln dazugeben und bei mittlerer Hitze gelb rösten. Den Reis dazugeben und einige Minuten mitrösten. Jetzt Salz, Zucker und Trauben beigeben, gut umrühren, kochendesWasser (2,5 dl) zugeben und 15 Minuten kochen lassen. Wenn nötig kann noch mehr Wasser zugegeben werden.

Die Weinrebenblätter mit der Glanzseite nach unten in einem Teller auslegen, mit einem gehäuften Löffel voll Reismasse belegen, einrollen: Zunächst die Blattkante mit dem Stiel, dann rechts und links zuklappen und dicht fertigrollen. Die Rollen in einer hohen Pfanne satt aneinander aufschichten. 




Die Bouillon in 6 dl heissem Wasser auflösen und über die Rollen giessen. Kurz zugedeckt aufkochen und dann bei kleiner Hitze 45 Minuten köcheln.





Die fertigen Rollen lassen sich 1 - 2 Wochen im Kühlschrank frisch halten und eignen sich auch gut zum Einfrieren.

Montag, 8. September 2014

Maluns

Dieses Rezept habe ich von einer Bündnerin aus Donat-Ems erhalten. Es ist ein uraltes Bergler Kartoffelrezept, das traditionell mit Apfelmus und Bündner Bergkäse serviert wird. Probiert es aus, die Kombination tönt ungewohnt, passt aber ausgezeichnet zusammen.

Zutaten:


320 g Kartoffeln, gekocht
  80 g Mehl
1 Prise Salz
 30 g Butter

Apfelmus und Bündner Bergkäse

Die geschälten Kartoffeln durch die grobe Bircherraffel reiben und mit dem Mehl gut vermischen. Die Butter in der Bratpfanne erhitzen und die Kartoffelmasse unter dauerndem Wenden ca. 30 Minuten darin rösten. Nach dem Originalrezept wird die Butter nach und nach beigegeben, damit die Kartoffelkügelchen schön weich bleiben. Erst am Ende des Röstens salzen.
Der Maluns ist fertig, wenn er flockig ist, eine goldfarbene Farbe angenommen hat und herrlich duftet.



Brätkugeln

Gekaufte Brätkugeln habe ich eigentlich nie so richtig gemocht. Seit ich aber dieses Rezept nachgekocht habe, mag ich sie und koche sie ab und zu mal. Meine Kinder essen sie immer wieder gern. Mit wenig Geld kann man ein tolles Essen zubereiten. Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.

Zutaten:


für die Sauce:
40 g Butter
50 g Mehl
8 dl Bouillon
2 TL Zitronensaft
Salz und Muskatnuss

für die Brätkugeln:
500 g Kalbsbrät
wenig Muskatnuss
5 gestrichene EL Paniermehl oder fein zerhacktes hartes Brot
1 EL Mehl
1 Ei

Zuerst eine dünnere säuerliche Sauce mit diesen Saucenzutaten wie eine Sauce Béchamel zubereiten. Dann alle Kugelzutaten mit einer Kabel gut vermischen. Mit zwei Teelöffeln aus der Kugelmasse Kugeln formen und sie in der Sauce 20 Minuten wie Würste nicht kochen, sondern nur ziehen lassen.
Passt ausgezeichnet zu Kartoffelstock oder mit Pilzen gekocht als Pastetlifüllung.





Kartoffelsalat

Ich mache diese Sauce nach einem alten Familienrezept, das von meiner Grosstante Madelaine aus Lauterbrunnen stammt. Sie hat es meiner Mutter gezeigt und so habe ich es eben auch übernommen. Die Sauce ist schnell zubereitet und erstaunt jeden abgebrühten Kartoffelsalatesser! Das grosse Geheimnis ist ein kleiner Bouillonwürfel!

Zutaten:

Essig
3 EL Sonnenblumenöl
1 TL Essig
3 Prisen Pfeffer
3-4 Prisen Herbes de Provence
100g Mayonnaise
ein kleiner Bouillonwürfel (4g für 2,5 dl Bouillon)
2 EL Wasser für den Bouillon
1 kg gekochte Kartoffeln
wenig Salz zum eventuell Nachwürzen  

Alle Zutaten ausser dem Bouillonwürfel zu einer nicht allzu dünnen Salatsauce mischen. Den Bouillonwürfel in 2 EL Wasser auflösen und in die Salatsauce mischen. Jetzt die noch heissen Kartoffeln in Scheiben schneiden und der Sauce beigeben. Wenn zu wenig Sauce, noch etwas Mayonnaise und ein EL Öl zugeben. Wenn nötig noch eventuell wenig Essig oder wenig Salz nachgeben.